Mittwoch, 18. Dezember 2019

Es Klimaweihnachtet sehr

Hier mal ein paar Weihnachtslieder, die hoffentlich eine "besinnliche" Stimmung auslösen

Ihr Kinderlein kommet:
 
Der Wandel des Klimas, er kommet schon bald
Zur Erde her kommt er, zerstört Meer und Wald
Und seht was in dieser hochkritischen Zeit
die Menschheit zerstört hat, der Natur zuhu leid

Der Wandel des Klimas, der ist schon jetzt da
Forschungs-Vorhersagen sind leider wahr.
Doch hier in Europa ist noch wenig zu sehen
Obwohl uns viele Menschen verzweifelt anflehen

Sie leiden schon jetzt daran und sterben still
An Dürre, Überschwemmung und anderm Unbill
Es scheint noch so weit, es betrifft uns ja nicht
Selbst die eigenen Kinder bringen keine Einsicht.

Ihr Katastrophe’hen kommet, oh kommet doch bald
Und rettet die Erde, und rettet den Wald
denn seht wie die Menschen in wenigen Jahrn
Mit unserer Heimat schlimm sind verfahr’n

Je früher wir merken, je eher verstehn
dass alles kaputtgeht, was wir je gesehn
desto schneller, so hoffn wir, wird etwas passier’n
bevor es zu spät ist, müssen wir reagier’n

Ihr Mensch'hehen kommet, o kommet doch all
Zu den Demos her kommet von über'herall
Und fordert von Wirtschaft und der Politik
Null Treibhausgase im Gesetz festgelegt


Kling Glöckchen:

Kli Klima Krihihihise, KriKrihise

Hört uns zu ihre Menschen
Schenkt uns eure Attention

Ist ein dringendes Thema
uns erwarten Extrema

Wetteher Katastrohophen Katastrophen


Kli Klima Krihihihise, Krikrihise

Männer hört und Frauen
Ihr könnt darauf bauen

Die Klimakrise ist hier
Handeln müssen jetzt wir

Wetteher wird extrehemer, wird extremer


Kli Klima Krihihihise, Krikirhise


Fangt jetzt an zu handeln
sonst wird sich alles wandeln

Streiken, nichts hinnehmen
Kommt aus den Sofas, den bequemen

Lö'sungen gibt es überall, Löslösungen
Lö'sungen sind nicht das Problem, nicht das Problem


Kli Klima Krihihihise, Krikirhise


In den Köpfen hakt es
Wir sind dauernd im Stress

befreit euch davon, fasst Mut
Gemeinsam handeln tut gut

so können wir das schahaffen, ja so kanns gehn
gemeinsaham schahaffen wihir das, kommt macht jetzt mit.


Kli Klima Krihihihise, Krikirhise


Lasst uns gleich beginnen
wir können nur gewinnen

Weihnachtlicher Konsum
ist ein grosser Irrtum

Shoppen mal stohohohopen, heute kauft ich nichts
Shoppen mal stohohohopen, heute kauft ich nichts

Zeit, Liebe, Zuhuwenhendung ist viel mehr wert
Zeit, Liebe, Zuhuwenhendung Klima sei dank

Dienstag, 15. Oktober 2019

Wählen oder Aussterben

Aktuell: Wahl in der Schweiz

Ich höre immer wieder :

  • Man kann doch eh nichts gegen den Klimawandel machen !
  • Die Politiker machen doch eh nichts !
  • Was ich mache hat doch eh keinen Einfluss !

Wenn das so ist, dann schadet es doch auch nicht mal ganz andere Leute zu wählen, z.B. Menschen die jetzt nicht in der Mehrheit sind - also keine SVP, keine CVP und keine FDP.

Gib doch mal anderen eine Chance und vielleicht ....

... wirst du ja überrascht und es tut sich was gegen den Klimawandel
... wirst du ja überrascht und die Poliker entscheiden sich für sinnvolle Lösungen
... wirst du ja überrascht und deine Stimme hat doch einen Einfluss

Und wenn nicht, dann hat es sicher nichts geschadet !

Wer noch mehr wissen will: Hier die wirklich tolle Zeitung der Klimajugend, mit ganz vielen Informationen zur Wahl. Ich habe ein bisschen mitgeholfen und auch ca. 600 verteilt.

Extinktion Rebellion (XR)
XR sind in aller Munde und ich war an einem Newcomer Treffen und wurde dabei gerade von der NZZ interviewt, da ich zufällig neben der Journalistin sass. Die Bewegung gibt mir Hoffnung, weil sie klar sagt in welcher Notlage wir uns befinden. Sie verharmlost nicht und macht euch nicht weiss, dass Abfall trennen unsere Probleme löst. Ich bin bei der nächsten Aktion sicher wieder dabei.
Hier der Artikel.

Liebe Grüsse
Christina


NZZ über Extinction Rebellion mit Zitat von mir

Der folgende Artikel ist am 11.10. in der NZZ mit einem kleinen Interview mit mir erschienen:

Die Sanduhr ist das Symbol der Klimaschutzbewegung, die gegen das Aussterben rebelliert. Ihre Botschaft lautet: Die Zeit läuft ab.

Im Krieg gegen das Klima – Extinction Rebellion ist längst auch in der Schweiz angekommen
Die Klimaproteste werden radikaler. Mit Strassenblockaden in Berlin und Paris sorgen die Aktivisten von Extinction Rebellion international für Schlagzeilen. Auch hierzulande sind sie aktiv. Ein Besuch bei einem Treffen.
Linda Koponen
11.10.2019, 05:30 Uhr

Mittwochabend, 19 Uhr, im Cabaret Voltaire in Zürich. Die Klimaschutzbewegung Extinction Rebellion – auf Deutsch: Rebellion gegen das Aussterben – hat Interessierte zu einem Kennenlernen eingeladen. Der Saal im hinteren Bereich des Lokals ist bis auf den letzten Platz gefüllt. Auf der Bühne steht ein junger Mann mit türkisfarbenen Haaren und einem T-Shirt, worauf zwei übereinander stehende Dreiecke in einem Kreis abgebildet sind. Es ist das Symbol der Bewegung, eine Sanduhr mit der Botschaft: Die Zeit läuft ab.

Beim Newcomer-Treffen will XR, wie sich Extinction Rebellion selber nennt, neue Aktivisten für künftige Aktionen rekrutieren. Die Bewegung ruft weltweit zu zivilem Ungehorsam auf, mit dem Ziel, die öffentliche Ordnung zu stören und so auf das «massenhafte Aussterben» aufmerksam machen. Seit ein paar Tagen blockieren Aktivisten in zahlreichen Grossstädten wie Berlin oder Paris Verkehrsknotenpunkte.

Auch in der Schweiz gab es bereits einige Aktionen: In Zürich sorgte die grün gefärbte Limmat Anfang September für erste Schlagzeilen. Wenige Tage später fand in Luzern ein Trauermarsch statt, in Lausanne blockierten die Aktivisten eine Brücke. Damit erreichen die Klimaproteste, die ursprünglich von Greta Thunberg als Schulstreik initiiert wurden, eine neue, radikalere Stufe.

Doch was sind das für Leute, die sich auf Brücken legen oder Farbe in die Limmat schütten? Und was wollen sie mit ihren Aktionen erreichen?

Gandhi als Vorbild
Eine von ihnen ist Gloria. Sie engagiert sich seit vier Monaten bei Extinction Rebellion und ist für Medienanfragen zuständig. Aus beruflichen Gründen möchte sie in der Zeitung nur mit Vornamen genannt werden. Kurze Locken, roter Lippenstift, ein adretter Blazer: Optisch wirkt die 27-Jährige nicht wie eine Extremistin. Sie sei unpolitisch aufgewachsen, habe vor einem Dreivierteljahr erstmals an einer Klimademonstration teilgenommen, sagt sie. Auf Extinction Rebellion aufmerksam geworden sei sie durch eine Informationsveranstaltung. «Dort wurde mir so richtig klar, dass wir uns in einer existenziellen Krise befinden, die sofortiges Handeln erfordert.»

Die Bewegung, die Ende 2018 in Grossbritannien gegründet wurde, ist dezentral organisiert und kennt keine Hierarchien. In der Schweiz ist sie seit Anfang des Jahres aktiv, bis dato gibt es 15 lokale Gruppen. Die Zahl der Aktivisten hierzulande schätzt Gloria auf 200 bis 300 – Tendenz steigend. Die Organisation finanziert sich durch Spenden und kann sich dabei über grosszügige Geldgeber freuen. Vor wenigen Tagen kündigte R.E.M.-Frontmann Michael Stipe an, die gesamten Einnahmen seiner Solo-Single an Extinction Rebellion zu spenden. Andere wollen lieber anonym bleiben. Wer die Bewegung in der Schweiz finanziert, war nicht in Erfahrung zu bringen.

Die Forderung von Extinction Rebellion ist radikal: Netto null Treibhausgasemissionen bis 2025. Dabei müssten die Regierungen «die Wahrheit über die tödliche Bedrohung offenlegen und alle Gesetze revidieren, die ihrer Bewältigung entgegenstehen», heisst es in der Informationsbroschüre für die Interessierten. Konkrete Massnahmen schlägt die Bewegung indessen keine vor. Stattdessen wollen die Aktivisten Bürgerversammlungen einsetzen, «in denen diese voneinander lernen und gemeinsam Entscheidungen treffen, die nötig sind, um die Krisen abzuwenden und ein menschlicheres, ökologischeres System zu schaffen».

Dirk Baier ist Leiter des Instituts für Delinquenz und Kriminalprävention an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Er verortet die Bewegung irgendwo zwischen Linksextremismus und Tierrechtsextremismus. Mit dem Linksextremismus teile sie die Demokratiefeindlichkeit, die Kapitalismusfeindlichkeit und die Handlungsorientierung. Zugleich gehe es der Bewegung nicht primär um die Umgestaltung der Gesellschaft in Richtung Anarchismus.

Die 37-jährige Myriam ist zeitgleich mit Gloria zu Extinction Rebellion gestossen. Es gehe nicht darum, die Regierung zu stürzen oder die Demokratie auszuhebeln, sagt sie. Bisher hätten klassische demokratische Mittel wie Petitionen oder bewilligte Demonstrationen jedoch versagt. Der Mitgründer von Extinction Rebellion, Roger Hallam, fand hierfür in einem Interview mit «Spiegel Online» derweil deutlichere Worte: «Wenn eine Gesellschaft so unmoralisch handelt, wird Demokratie irrelevant.»

Von den Störaktionen versprechen sich die beiden Frauen vor allem Aufmerksamkeit. Dass sie damit die öffentliche Ordnung störten, sei bedauerlich, sagt Myriam. «Es ist jedoch unsere moralische Verpflichtung, zu agieren und dabei auch die eigene Freiheit aufs Spiel zu setzen.» Dazu, sich verhaften zu lassen, sind weder Myriam noch Gloria derzeit bereit.

Andere Aktivisten nehmen das bewusst in Kauf, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. So auch der 27-jährige Kim, der sich seit Sonntag an den Blockaden in Berlin beteiligt. Der St. Galler ist bei Extinction Rebellion für Social Media verantwortlich. «Ich habe keine Angst davor, verhaftet zu werden oder meinen Job zu verlieren – wenn wir aussterben, dann gibt es auch keine Arbeitsplätze mehr», sagt er am Telefon. Die Geschichte gebe ihnen recht: Ziviler Ungehorsam habe bereits bei Gandhi oder Martin Luther King funktioniert. Es sei die Liebe zur Erde, die ihn antreibe. Zugleich habe er jedoch grosse Angst vor den gesellschaftlichen Konsequenzen der globalen Krise.

Unterschiedliche Risikostufen
Angst ist an diesem Mittwochabend auch das prägende Thema im Cabaret Voltaire. Die meisten der rund 60 Anwesenden sind zwischen 20 und 30 Jahre alt. Dabei sind Studenten, Kunstschaffende, Wissenschafter. Viele geben an, sich zuvor noch nie politisch engagiert zu haben. Man wähnt sich mehr an der Sitzung einer Selbsthilfegruppe als am Treffen einer Rebellenorganisation. Es sei schön, mit seinen Sorgen nicht länger alleine zu sein, sagt jemand.


Den Kern allen Übels verorten viele in der neoliberalen Ökonomie. Der Kapitalismus sei das Problem, sagt ein Neuankömmling und fordert einen Systemwandel. Dafür erntet er von einer XR-Aktivistin zustimmendes Nicken. Eine junge Mutter erklärt mit bebender Stimme, dass sie sich Sorgen um die Zukunft ihres Kindes mache, aber noch nicht genau wisse, wie sie sich engagieren wolle und ob sie bereit sei, sich verhaften zu lassen.

Am gleichen Tisch sitzt auch Christina Marchand. Sie hat sich bereits an mehreren Protestaktionen beteiligt, früher bei Organisationen wie Greenpeace und «fossil-free», zuletzt auch bei Extinction Rebellion. Als die Limmat in Zürich grün gefärbt wurde, stand die 50-jährige Chemikerin auf der Brücke und informierte die Passanten über die Ursachen und Folgen des Klimawandels. Leider würden nur Aufsehen erregende Aktionen von der Presse aufgenommen, sagt sie. Es reiche nicht, nur die Tatsachen zu kommunizieren.

In der Informationsbroschüre für die Neuen sind Aktionen unterschiedlicher Risikostufen aufgelistet. Zu Stufe null gehören legale Aktionen wie angemeldete Demonstrationen oder Stände. Aktionen der Stufe eins sind zwar teilweise rechtswidrig, den Aufforderungen der Polizei wird aber Folge geleistet. Erst bei Aktionen der zweiten Stufe wird eine Festnahme im Kauf genommen.

Sie habe immer darauf geachtet, nicht verhaftet zu werden – auch wegen ihrer Kinder, sagt Marchand. «Eine grössere Menschenmenge würde mir aber den Mut geben, mich auch festnehmen zu lassen.» Es bleibe schlicht keine Zeit mehr, demokratische Prozesse abzuwarten, sagt Marchand und fügt an: «Im Grunde befinden wir uns in einem Krieg gegen das Klima, deshalb sollte die Regierung auch den Notstand ausrufen und entsprechende Massnahmen ergreifen.»

Martialische Rhetorik
Eines der Kernprinzipien von Extinction Rebellion ist die Gewaltfreiheit. Die Rhetorik im kürzlich erschienenen Handbuch der Bewegung mutet jedoch in Teilen martialisch an: Es ist von der «Ökonomie als Krieg gegen den Planeten» die Rede. Davon, sich auch «körperlich in die Schusslinie zu begeben». Oder von «der heiligen Pflicht», gegen alles zu rebellieren, was der Verwirklichung und Vision der Bewegung im Wege stehe.

Droht bei stetiger Steigerung der Aktionen eine Eskalation? Mike Schäfer, der an der Universität Zürich zu Klimawandelkommunikation forscht, sagt: «Der Gewaltverzicht ist tief in der Bewegung verankert.» Extinction Rebellion sei eine friedliche Bewegung, die mittels symbolischer Aktionen und Blockaden politischen Druck ausüben und mediale Aufmerksamkeit erregen wolle. Ob die Bewegung von längerer Dauer sei, sei schwer einzuschätzen.

Fest steht aber, dass es kaum bei der grünen Limmat und dem Trauermarsch in Luzern bleiben dürfte. Was in der Schweiz als Nächstes geplant ist, wollen die Aktivistinnen nicht verraten. Gloria sagt dazu nur: «Wir hören erst auf zu rebellieren, wenn unsere Forderungen vollumfänglich umgesetzt werden.» Am Mittwoch dürften sie einige neue Mitkämpfer gewonnen haben.

Montag, 30. September 2019

films for future is live

Wir haben diesen Monat den Verein films for future gegründet und wollen damit gerne einmal jährlich ein Festival in Zürich machen und filme zeigen und ausserdem die Herstellung von Filmen zum Thema fördern.

Schaut doch mal auf unsere Webseite: films-for-future.org

Man kann auch Mitglied werden und uns auf verschiedene Arten unterstützen.

Lg
Christina

Freitag, 27. September 2019

Schule oder Zukunft



Habe heute einen Artikel im Journal 21 veröffentlicht und freue mich über Kommentare:

https://www.journal21.ch/zukunft-oder-schule


LG
Christina

PS:
Ich habe "lautstark" an der Klimademo heute in Zürich mitgemacht. Morgen geht es weiter nach Bern.

Samstag, 14. September 2019

Nicht verzagen - Aktion wagen

Die Hoffnung stirbt zuerst ääh zuletzt
Letzte Woche hat eine Gruppe besorgter Bürgern die Limmat giftgrün eingefärbt und einige Personen trieben als Leichen den Fluss abwärts. Begleitet wurde die Aktion von Wissenschaftlern, die durch weisse Kittel gekennzeichnet, die Bevölkerung über die Gefahren des Klimawandels aufklärten. Bei einem Gespräch mit einer Nachbarin kam die Aktion zur Sprache. Sie äusserte die Angst, dass viele Menschen es zu radikal finden und sich von der Klima-Bewegung abwenden. Dabei fiel auch der Begriff militante Aktion. Gleichzeitig gab sie mir zu verstehen, dass sie für die Erde nicht viel Hoffnung sieht und die Aktionen für sinnlos hält. 

Da passt doch irgendwas nicht zusammen:
  • Einerseits die Überzeugung, dass die Erde mit unserem Wirtschaftssystem eh verloren ist.
  • Andererseits die Wahrnehmung, dass Menschen, die sich dagegen wehren, militant, extrem und radikal sind. 
  • Diejenigen, die das System gegen die Wand fahren oder einfach nichts dagegen tun, sind aber normal und gemässigt.

Das ist doch verkehrte Welt! Sollten wir nicht lieber anfangen unsere Begriffe der Wirklichkeit anzupassen. Unsere derzeitige Wirtschaft ist extrem, radikal und bringt uns die Ausrottung. Alle Menschen, die sich nicht dagegen wehren sind Mitläufer und mitschuldig, da sie von diesen Missetaten wissen, sie aber nicht verhindern. Nur Menschen die sich dagegen auflehnen sind vernünftig, konservativ und wahre Helden.

Betrachten wir also die Heldentat der Limmatfärbung. Mit friedlichen Mitteln und ökologisch unbedenktlicher Farbe wurde symbolisiert, welcher Verschmutzung unsere Umwelt ausgesetzt ist. Denn das CO2 sieht man normalerweise nicht. Wenn Medien und Politik ihre Aufgaben machen würden und die Bevölkerung korrekt über die Gefahren des Klimawandels informieren würden, dann müssten besorgte Bürger nicht zu solchen Massnahmen greifen. 

Immer wieder fällt bei diesen Diskussionen auch der Satz: "Das bringt doch alles nichts, das Problem muss global gelöst werden, hier können wir doch gar nichts machen. "

Genau dieser Satz wurde durch geniale Thinktanks von Klimaleugnern erfunden, denn er verhindert regelmässig lokale Lösungen und dass jemand beginnt. Natürlich wäre es schön, wenn alle gleichzeitig aktiv werden, das ist aber unrealistisch und auch nicht nötig. 

Alle Probleme dieser Welt, eines Landes, einer Stadt oder auch in der Familie muss irgend jemand den Anfang machen. Normalerweise geht jemand mit gutem Beispiel voran. Auch in der Wirtschaft kommen Innovationen oft von kleinen neuen Firmen. Die fangen etwas an, obwohl es schon grosse Unternehmen gibt, die den Markt besetzt halten und haben trotzdem Erfolg. Ghandi hat auch nicht gesagt, ich kann nichts machen, es laufen ja nicht alle mit. Er ist los gegangen und dann haben sich immer mehr Menschen angeschlossen. Auch in der DDR haben erst wenige Menschen protestiert und einen riesigen Prozess ins Rollen gebracht. Deutschland hat mit einem lokalen Fördergesetz für erneuerbare Energie die ganze Welt verändert, da dadurch die Preise gefallen sind. Das sind nur einige von vielen Beispielen.

Ich möchte deshalb alle auffordern die Gefahr des Klimawandels sehr ernst zu nehmen, aber trotzdem den Mut nicht zu verlieren. Und vor allem nicht aufgeben, sondern mitmachen und die unterstützen, die versuchen etwas zu ändern. Dazu gibt es gerade jetzt viele Möglichkeiten:

Weltweit:
Vom 20.9.-27.9. ist weltweiter Klimastreik, es gibt überalle Aktionen

Schweiz:
Am 28.9. 13:30 Uhr ist nationale Klimademo in Bern. Es soll ein grosses familientaugliches Fest für den Klimaschutz werden. Bitte kommt so zahlreich wie möglich und sagt es weiter.

Die Klimajugendlichen diskutieren nicht, sie machen. z.B. gerade ein Informationsblatt, dass in alle  Haushalte verteilt werden soll. Noch 8 h ist das Crowdfunding offen. Helft doch mit.

Auch lokal gibt es vom 21.-27. viele Aktionen,  z.B. am 27.9. ein Klimastreik in Zürich.

Was denkt ihr darüber? Ich freue mich darauf euch an einem der Anlässe zu sehen oder von euch zu hören.

Christina

Samstag, 24. August 2019

Zum "Tod" Lachen ;)

Sammlung von Kartoons zum Thema Klimakrise

Zusammen auf Gedei und Verderb



Positive Nebenwirkungen


Papperlapapp



Quelle: Gerhard Mester https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Karikatur_von_Gerhard_Mester_zum_Thema_Ignoranz_O12293.jpg

Eisbären-Wahrheiten



und weitere hier

Eine Sammlung von Cartoons zum Thema Russ und Klima
https://www.russfrei-fuers-klima.de/app/download/5058447564/Brosch%C3%BCre_Cartoonwettbewerb.pdf?t=1435840058