Dienstag, 6. Mai 2014

FahrradtranSport vom Feinsten = Alltagssport

Aktuell in Zürich: Film und Olivers Geburtstag
Diesen Donnerstag ab 18 Uhr am See  zum Anstossen auf Olli's Geburtstag.
Ab 18 Uhr Apero am See bei der Wiese neben dem GZ Wollishofen (nördlich der Bachstrasse)
Ab 19:30 Filmstart in der Roten Fabrik: Revolution.
http://nebenrolle-natur.ch/do-8-mai-2014-revolution-rote-fabrik-19-30h/

Alltagssport - Achtung WERBUNG (hihi)
Ich kann euch versichern, dass ich garantiert nichts daran verdiene, obwohl ich gerne würde ;)

Da ich alle Einkäufe mit dem Fahrrad erledige, brauche ich einen stabilen und praktischen TranSporter. Vor 2 Jahren habe ich mich nach langem Hin und Her für den Royal Shopper Plus Trolley von ANDERSEN entschieden und bin bisher rundum zufrieden. Der ist wirklich stabil und wird in Deutschland hergestellt. Man kann die Tasche und das Fahrgestell separat auswählen. Praktisch ist, dass genau diese Kiste aus dem Baumarkt auch noch unter die Tasche passt. Dort transportiere ich immer die Gemüsereste aus dem Bioladen. Man kann den Shopper mit einem Handgriff ab und wieder anklicken, das funktioniert wirklich super. Und auf dem passenden Gepäckträger passt auch noch ein super Korb, den man auch einfach anklicken kann.

http://www.andersen-shopper.de/

Ich tranSportiere seit zwei Jahren wöchentliche Grosseinkäufe, manchmal sogar inkl. Kind und wir waren auch schon mehrmals damit im Urlaub, beim Skifahren usw. Der Trolley hat wirklich schon seine Kilo und Kilometer hinter sich und bis jetzt merke ich noch keinen Verschleiss.
Diejenigen unter euch, die der Preis abschreckt. Überlegt mal, was ihr für euer Auto oder sogar Fitnesscenter ständig ausgebt. Der Trolley macht Spass, hält fit und ist erst noch CO2 neutral im Gebrauch. Weitere Infos gerne bei mir persönlich.

Liebe Grüsse und viel Spass bei eurem Alltagssport.
Christina

Bild 2: Kupplung
Bild 3: Ganz schnell gelöst
Bild 4: An dem grünen Hebel kann man den Korb ausklicken








Dienstag, 29. April 2014

Wachstum oder nicht Wachstum, das ist keine Frage

AKTUELL - Sklaven des Wachstums

Das neue Buch von Dr. Reiner Klingholz, der Leiter des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung, ist spannend und teilweise sehr überraschend - ich kann die Lektüre jedem empfehlen. Für diejenigen, die wenig Zeit oder Lust zum Lesen haben, hier einige spannenden Auszüge aus dem Buch und ein Link zu einem sehr guten Artikel in der Zeit, der die wichtigsten Punkte zusammenfasst.

Neben spannenden Analysen zu den bekannten Themen wie Klimawandel, Ressourcenknappheit und Finanzkrise schreibt Klingholz zu seinem Kernthema - der Bevölkerungsentwicklung - und offenbart einige für mich neue Thesen und Entwicklungen:

1. Jippi - wir werden weniger
Die Bevölkerungsentwicklung lässt sich relativ gut vorraussagen, da es selten überraschende Sprünge gibt (selbst Kriege und Epidemien haben die Gesamtentwicklung selten stark beeinflusst). Im letzten Jahrhundert hat das exponentielle Wachstum dominiert und damit auch viele der heutigen Probleme erzeugt. Aber, obwohl wir noch im steilen Ast der Exponentialgleichung sind, ist die Abflachung und auch der Abstieg schon vorprogrammiert und vorraussehbar. Man sieht, dass in der zweiten Grafik das Wachstum schon deutlich gefallen ist. Schon ab 2050 ist abzusehen, dass die Weltbevölkerung nicht mehr wächst. Klingholz prognostiziert bis ins Jahr 2300 eine Bevölkerung die deutlich unter unseren heutigen Zahlen liegt (tiefes - mittleres Szenario in der 3. Grafik)

File:World-pop-hist-de-2.png



Die Vereinten Nationen haben vier Szenarien der globalen Bevölkerungsentwicklung berechnet, denen jeweils andere Fruchtbarkeitsraten zugrunde liegen. Wahrscheinlich ist, dass sich die Zahl der Menschen zwischen den beiden unteren Werten einpendelt – zwischen 2,3 und 9 Milliarden.

2. Der Abstieg könnte aprupt werden
Rund die Hälfte der Weltbevölkerung lebt bereits jetzt in Ländern, wo die Geburtenrate unter 2.1. also dem Ersatzniveau ist. In der anderen Hälfte ist die Geburtenrate in den letzten Jahrzehnten stark gefallen. Man geht davon aus, dass sie aufgrund der folgenden Faktoren weiter und schneller fallen wird:

  • Mehr Menschen leben in Städten und dort ist die Kinderzahl pro Familie meist tiefer.
  • Mehr Frauen haben Zugang zur Bildung und bekommen weniger Kinder.
  • Durch abnehmende Kindersterblichkeit sinkt der Druck viele Kinder zu bekommen.
  • Durch Bildung, Wohlstand und Freiheiten beginnen die Menschen ihre Familie zu planen.

D.h. dass es nach dem schnellen Anstieg auch einen ebensolchen Abstieg geben könnte. Dieser erfolgt verschoben, da gleichzeitig auch die Lebenszeit ansteigt und damit für einige Jahrzehnte sehr viel mehr Menschen gleichzeitig auf der Erde leben. Aber sobald die geburtenstarken Jahrgänge sterben, geht es rasant nach unten.

3. Wirtschaftswachsstum - Fehlanzeige
Eine Folge dieser Entwicklungen ist, dass neben dem Bevölkerungswachstum auch das wirtschaftliche Wachstum langsamer wird und schlussendlich sinkt. Das zeichnet sich in den entwickelten Ländern schon heute ab und macht ja auch total Sinn, denn irgendwann sind die Wohnungen und Schränke voll und man konsumiert nicht mehr so viel wie in jungen Jahren. Und wenn weniger Menschen da sind, dann wird auch weniger gekauft - so endet das Wachsstum ganz ohne unser Zutun.

4. Der Weg ist steinig
Leider kommt der Rückgang für unseren geplagten Planeten etwas spät, weswegen wir vermutlich noch durch einige Krisen und Probleme schlittern werden, bis dann die Schrumpfung für ein einigermassen angenehmes und nachhaltiges Leben auf der Erde sorgen wird.

5. Die Hoffnung stirbt zuletzt
Hoffen wir nur, dass bis dahin nicht einige Kippschalter des Planeten irreversible umgelegt sind, so dass es wirklich ungemütlich wird auf der Erde, selbst wenn wir nur noch ein paar Nasen sind.

Guter Artikel: http://www.zeit.de/2014/07/szenario-schrumpfende-weltbevoelkerung
zum Buch: http://www.amazon.de/Sklaven-Wachstums-Geschichte-einer-Befreiung/dp/product-description/3593397986/ref=dp_proddesc_0?ie=UTF8&n=299956&s=books

Ergreifend und sehenswert
am Donnerstag den 8.5. zeigen wir in der roten Fabrik den Film "Revolution".
Der Film hat mich stark berührt und ist wirklich zu empfehlen. Ich würde mich freuen euch dort zu begrüssen.
Vermutlich werden Olli und ich dort sein.
weitere Infos: http://nebenrolle-natur.ch/
Trailer: http://www.therevolutionmovie.com/videos/

Liebe Grüsse
Christina


Donnerstag, 20. März 2014

das grüne Filmfestival kommt nach Zürich

Aktuell in Zürich
Ich möchte euch mal wieder einen besonderen Filmanlass ans Herz legen. Unsere Filmgruppe - Nebenrolle Natur - holt das "festival du film vert" nach Zürich. Ab morgen bis nächsten Freitag gibt es jeden Abend einen Film. Oliver und ich werden an 2 Abenden mit auf dem Podium sein (jeweils Freitags) und am Abschlussabend (Fr. 28.3.) gibt es ein rauschendes Fest mit DJ Brokoli (Olli).

Euch erwarten abwechslungsreiche Filme, einzigartige Spielorte und kulinarischen Überraschungen. Folgt uns 9 Tage durch Zürich, erlebt 15 Filme, kompetente Experten und ein feines Food-Angebot.

Programm: http://nebenrolle-natur.ch/data/documents/Flyer-Festival-2014-e.pdf

Ich würde mich freuen, euch dort zu treffen.


Vollgeld - Kreditgeld - was ist denn da der Unterschied
In der Schweiz wird eine Initiative zum Thema Geld gestartet. Erst mit dem Sammeln von 100'000 Unterschriften kommt so eine Initiative zustande und wird dem Volk zur Entscheidung vorgelegt. Das ist wirklich spannend, da damit ein eher von Fachleuten diskutiertes Thema in die breite Masse getragen wird. Wobei das auch wieder seltsam ist, denn wir alle gehen täglich mit Geld um, es ist die Grundlage unseres gesamten Wirtschaftssystems und es sollte uns stark intessieren, warum und wie es funktioniert. Aber Realität ist, dass das heutige Geldsystem kaum hinterfragt wird und als schon immer dagewesen akzeptiert ist. Dem ist aber nicht so. Die Geldmenge und das Geldsystem hat sich in den letzten 50 Jahren stark verändert, unter anderem auch durch die technischen Möglichkeiten wurden völlig neue Geldformen kreiert. Ich bin sicher, dass die ganze Welt die Abstimmung zu diesem globalen Thema genau beobachten wird.
Viele Infos zum Thema Geld und die Initiative findet ihr unter:
http://www.vollgeld-initiative.ch/

liebe Grüsse
Christina

Donnerstag, 6. März 2014

Lust auf Film - Lust auf Veränderung - heute in Zürich

Aktuell in Zürich

Heute abend 19:30 zeigen wir von Nebenrolle-Natur den Film Growthbusters in der Roten Fabrik: 

Dieser prämierte Dokumentarfilm untersucht das Phänomen der Wachstumsanbetung unserer modernen Gesellschaft.
Das Vorgehen ist dabei für einen Umweltfilm sehr außer-gewöhnlich. Der Film geht weniger auf Tatsachen der Verschmutzung und des Ressourcenverbrauchs, sondern vielmehr auf unsere kulturellen Schwachstellen ein.
Warum sind Fragen nach Bevölkerungswachstum so schwierig? Warum ist uns eine florierende Wirtschaft wichtiger als ein gesunder Planet? Wie funktioniert diese Psychologie?
Growthbusters ermutigt den Wachstumsglauben zu hinterfragen und sich mit den Werten auseinander zu setzen.
OmU, USA, 2011, 54 Min
Im Anschluss Online-Interview mit Regisseur Dave Gardner. Podiumsgespräch mit Dr. Irmi Seidl, Leiterin der Forschungseinheit Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Eidgenössischen Forschungsanstalt WSL und Manuel Lehmann von DANACH.
siehe: http://nebenrolle-natur.ch/growthbusters-englisch-mit-deutschen-untertiteln/

Dienstag, 25. Februar 2014

Sofa-Aktivismus - Eine Anleitung zum gemütlichen Protest


Aktuell - in eigener Sache
Wir sind mit unserem Stromvergleich live gegangen: www.myNewEnergy.ch
Der Launch war erfolgreich, wir waren gut in der Presse vertreten und hatten viel Traffic auf der Seite. Nun müssen aber noch einige Verbesserungen an der Usability (Benutzbarkeit) gemacht werden. Ich suche daher Freunde und Bekannte in Zürich, die sich noch nicht mit dem Thema beschäftigt haben und sich bei der Benutzung der Webseite über die Schulter blicken lassen. Meldet euch doch bei mir.

Unter anderem wurde über mich auch in der Zeitschrift Zeitpunkt berichtet. Hier der Link auf den Beitrag:
www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/christina-marchand-macht-den-strommarkt-transparent.html

Sofa-Aktivismus
Demos sind ja so anstrengend - manchmal peinlich, wenn man mit wenigen im Regen steht oder gefährlich, wenn man auf dem Maidan steht. Deshalb stelle ich hier 2 Arten des Aktivismus vor, bei der man sich nur vom Sofa zum Computer bewegen muss - oder nicht mal das, wenn man ein Notebook oder Pad zuhause hat. Also garantiert trocken, ungefährlich und trotzdem wirksam.

Leserbriefe schreiben
.. sind eine wirksame Möglichkeit um an die Öffentlichkeit zu gelangen, da die Leserbrief nachweislich sehr häufig gelesen werden - unter anderem auch von Politikern. Unterstützung dabei gibt es von Campact - einer Bürgerorganisation, die unter anderem für die Rettung der deutschen Energiewende kämpft.

Von Campact wird dabei auch Unterstützung geboten, in dem man auf Artikel aufmerksam gemacht wird, zu denen man Leserbriefe schreiben soll und Argumente zur Verfügung gestellt werden.

www.campact.de/energiewende/leserbrief-aktion/mitmachen/

Petitionen unterschreiben
.. geht so richtig schnell, ist wenig Aufwand und kann auch wirksam sein. Dabei gibt es verschiedenen Organisationen, die immer wieder zur Unterschrift auffordern und diese dann auch wirksam übergeben. Ich persönlich unterschreibe regelmässig hier:
www.aavaz.org
www.campact.de
www.regenwald.org
Es gibt aber natürlich noch vieles mehr.

Viel Spass beim gemütlichen Protestieren !

Liebe Grüsse
Christina

Mittwoch, 8. Januar 2014

Bienen, Arktis und was liegt tiefer?

Picture from Emmanuel Coupe Kalomiris
Frohes Neues !

Aktuell
Heute war ich bei einem spannenden Vortrag - von Peter Wadhams, einem Cambridge Professor, Arktis Forscher und Eis Experte. Leider war der Inhalt gar nicht erfreulich. Ich hatte noch Gelegenheit mich ausführlich mit Wadhams zu unterhalten und er hat eindrückliche Bilder gezeigt.

Laut seinen Prognosen - die auf Messungen beruhen und nicht auf Computermodellen - steht uns eine komplette arktische Eisschmelze (im Sommer) bereits in den nächsten 2-3 Jahren bevor. Das ist rund 50 Jahre früher, als es laut den Klimamodellen vorhergesagt wird.

Wadhams führt seine Messungen direkt in der Arktis durch, wobei die Forscher nicht nur die Fläche, sondern auch die Dicke des Meereises messen, indem sie z.B. mit U-Booten unter das Eis tauchen. In den letzten 30 Jahren ist das Volumen auf ca. 30% zurückgegangen. Der Effekt wurde lange unterschätzt, da nur die Ausdehnung, aber nicht die Dicke der Eisfläche betrachtet worden ist. Die Schmelze beschleunigt sich jedes Jahr. Was hat das für Auswirkungen?

Klar, die Eisbären werden bald nur noch im Zoo wohnen, aber das ist unser geringstes Problem. Zwei andere Folgen werden uns stärker beschäftigen:

Grosse Methanvorkommen werden entweichen
In den relativ flachen Gewässern am Rande der Arktis liegen riesige Methanvorkommen (Erdgas), die in gefrorener Form einfach am Meeresgrund liegen. Das Zeug heisst Methaneis und sieht aus wie normales Eis, nur dass es brennt. Durch die nun steigenden Temperaturen kann das Methan auftauen und in die Luft entweichen. Methan ist ein ca. 20 mal so starkes Klimagas wie CO2 und kann den Klimawandel in sehr kurzer Zeit stark anheizen. Wadhams Prognosen sagen, dass es einen Anstieg um mind. 0.6 °C alleine durch die Methanvorkommen eines Teils der Arktisgewässer geben kann. Dieser Anstieg könnte zudem sehr schnell kommen, da die Methangase in grossen Mengen freigesetzt werden, sobald bestimmte Temperaturen überschritten werden. Im Sommer wurden zum Teil schon Wassertemperaturen von 7 °C gemessen (normal ca. 0°C), und die Forscher konnten bereits die Freisetzung von Methan beobachten und messen.

Albedo-Effekt erwärmt das Wasser
Albedo klingt lustig, ist es aber nicht. Eis reflektiert bis zu 90% der Sonnenstrahlung und bleibt dadurch kalt. Wasser absorbiert bis zu 94 % der Strahlung und wärmt sich schnell auf. Das ist der zweite Grund, warum es so bedeutend ist, wenn eine Eisfläche in der Grösse der Arktis im Sommer verschwindet. Die zusätzliche Energie, die nun aufgenommen wird, ist riesig und heizt unser Klima weiter auf. Laut Wadhams mit einem Effekt, der in etwa der bisherigen menschlichen CO2 Emission entspricht, also noch einmal mind. ca. 1°C.

Lasst uns mal rechnen: 
1-2°C durch CO2, 1-2°C durch Albedo, 0.5-1°C durch Methan. Das macht also rund 3-4°C Erwärmung innerhalb dieses Jahrhunderts. Meine Prognose ist, dass wir diese Werte nicht erst in der 2. Hälfte des Jahrhunderts erreichen, sondern schon früher. Denn es sieht ja auch nicht so aus, als ob wir es schaffen weniger CO2 zu emittieren oder als ob die Arktis eher langsamer schmelzen würde.

Was bedeutet das für uns Menschen:
1. Der Klimawandel ist schon da und ist auch nicht mehr aufzuhalten, zumindest nicht durch langsame CO2 Reduktion. Wir haben bereits jetzt so viel CO2 erzeugt, dass die Erwärmung erst mal weiter geht und gewissen Kipppunkte überschritten werden.

2. Eine Erwärmung von unter 2 °C innerhalb dieses Jahrhunderts ist praktisch nicht mehr machbar, wahrscheinlicher sind 4°C und mehr.

3. Eine so starkte Erwärmung hat katastrophale Auswirkungen unter anderem auf folgendes:

- Meeresspiegel
- Wasserhaushalt
- Ernährung (Lebensmittelproduktion)
- Tiere
- Meeresbewohner
- Wetter ( Stürme, Trockenheit, Überschwemmungen usw.)

4. Wir müssen uns darauf einrichten, dass sich die Welt um uns stark verändern wird und das vermutlich schon viel schneller als erwartet, siehe auch die aktuellen Wetterextreme in den USA und unsere milden Temperaturen im Moment.

Hier nur ein winziges Beispiel der Folgen einer solchen Temperaturveränderung:
Um Weihnachten herum sind die Wildbienen in unseren Bienenhotels geschlüpft und sind total verwirrt bei frühlingshaften Temperaturen herumgeflogen. Aber leider gab es noch keine Blumen und die Temperaturen sind wieder gefallen. So haben wir Tage später viele tote Bienen um unser Haus herum gefunden. Diese Bienen fehlen später bei der Bestäubung der frühen Blumensorten.


Gibt es überhaupt noch Hoffnung?
Wadhams zumindest propagiert Geo-Engineering, z.B. das künstliche Erzeugen von weissen Wolken über den Meeren, z.B. durch selbstgesteuerte Schiffe, die Wasserdampf versprühen.

Ich zweifle, dass wir ein Klimasystem in der Grösse der Erde durch Technik steuern können. Es wäre so viel einfacher gewesen unsere Energieversorgung langsam umzustellen, wenn wir vor ca. 20 Jahren angefangen haben. Das haben wir bisher nicht auf die Reihe gekriegt und es sieht auch weiterhin nicht danach aus. Aber vielleicht sind wir in einigen Jahren so verzweifelt, dass es dennoch mit technischen Lösungen versucht wird.

Ich persönlich fange langsam an mich umzuschauen, wo es auf der Erde die besten Aussichten für stabile Verhältnisse, sichere Nahrung und grossen Abstand zu hungrigen, kriegslustigen Völkern gibt. Leider haben viele Menschen auf der Welt nicht die Chance ihre Gebiete zu verlassen und werden dem Klimawandel zum Opfer fallen.

Aktuelle Berichte leider nur auf Englisch:
http://www.theguardian.com/environment/earth-insight/2013/jul/24/arctic-ice-free-methane-economy-catastrophe

http://www.youtube.com/watch?v=6Cdux2zJcMI

Lichtblick in eigener Sache
Am 29.1.2014 gehen wir nach über 2 Jahren Vorarbeit mit unserem Online-Stromvergleich live. Bis dahin werdet ihr eher weniger von mir hören, da es noch einiges zu tun gibt. Ich werde euch sicher zum GoLive informieren und hoffe, dass ihr dann mal auf der Webseite vorbei schaut.

Liebe Grüsse und bis bald
Christina

PS: Die Webseite Utopia.de nimmt das Thema gerade auch auf: http://www.utopia.de/