Posts mit dem Label Kohlekraft werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kohlekraft werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 9. März 2012

Angst vor dem Abschalten

Aktuell
In den USA werden ganze Landstriche von Tornados verwüstet. Viel früher als in "normalen" Jahren und auch heftiger fing dieses Jahr die Tornadosaison an. 17 Millionen Menschen sind betroffen, mind. 40 getötet. Nur in wenigen Zeitungen wird auf den Klimawandel hingewiesen, der Stürme durch warme, feuchtere Luft begünstigt. Die Forscher sind nach den öffentlichen Angriffen der letzten Jahre mit Aussagen sehr vorsichtig geworden. Aber im Spiegel wird immerhin darauf hingewiesen.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,819608,00.html


Abschalten, aber bitte ohne Kohle
Am Sonntag findet am Jahrestag von Fukushima der grosse Schweizer Protestmarsch gegen Atomkraft statt. Es werden mehrere tausend Menschen erwartet, die mehrheitlich dafür protestieren, dass der kürzlich beschlossene Schweizer Ausstieg aus der Atomkraft auch wirklich stattfindet und nicht schleichend wieder rückgängig gemacht wird. Hinter dem Ausstieg bis 2030 und dem Verzicht auf Neubauten stehe ich auch.


Aber das sofortige Abschalten von AKWs macht mir Bauchschmerzen. Denn die gleichen Leute, die das schnelle Abschalten fordern, verbrauchen trotzdem gleich viel Strom wie vorher und haben mehrheitlich auch keine Photovoltaik Anlage auf dem Dach oder Beteiligungen an Windkraft. Wenn aber der AKW-Ausstieg dazu führt, dass die Schweiz aus Deutschland mehr fossilen Strom importiert, neue Gaskraftwerke gebaut werden oder Deutschland noch mehr Braun- und Steinkohle verbrennt, dann wird der schnelle Ausstieg unseren Kindern und Enkeln mehr schaden als es selbst ein Atomgau.


Ein Atomgau ist schrecklich. Oft ist das Gebiet um das Kraftwerk für Jahrzehnte unzugänglich. Einige Menschen sterben und die Krebsrate steigt. Auch die Lagerung des Abfalls ist schwierig und gefährlich. Andererseits handelt es sich um nur wenig wahrscheinliche Risiken. Ob der Gau eintrifft, weiss man nicht. Wie viele Menschen sterben weiss man auch nicht. Die Tier- und Pflanzenwelt kommen aber anscheinend recht gut mit der Strahlung zurecht. Zumindest langfristig passen sich die meisten Organismen an und um das weiterhin strahlende Kraftwerk Tschernobil findet man eine urwüchsige Natur. Aber die Bedrohung ist sehr lokal und darum kann man die Menschen gut mobilisieren und beängstigen. Globale Risiken sind viel schwieriger zu verstehen.
http://www.3sat.de/page/?source=/nano/umwelt/153748/index.html
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,717812,00.html


Teufel oder Beelzebub
Was die ungebremste Klimakatastrophe bringen wird, weiss man dagegen recht genau. Wenn wir es nicht schaffen die Erderwärmung auf unter 2 Grad zu halten, dann werden mind. 50% der Tiere und Pflanzen aussterben. Die Meere werden versauern und es werden Todeszonen ohne Sauerstoff entstehen. Veränderte Niederschläge und Trockenheiten lassen heute schon Millionen von Menschen verhungern oder zu Flüchtlingen werden. Wir sind ja schon bei einem Grad Erwärmung und viele Auswirkungen zeigen sich bereits jetzt. Hier der neueste TED Talk von James Hansen - wirklich sehenswert (englisch):
http://www.ted.com/talks/james_hansen_why_i_must_speak_out_about_climate_change.html


Der Kohleabbau und die Verbrennung hat auch weitere ganz klar bezifferbare Schäden. Man muss sich mal die Mengen vorstellen, die verbrannt werden. Das sind fast 1000 Millionen Tonnen Braunkohle und 6000 Millionen Tonnen Steinkohle weltweit, davon in Deutschland alleine 180 Millionen Tonnen Braunkohle und 66 Millionen Tonnen Steinkohle. Das sind jeden Tag des Jahres zwei gigantische Transportschiffe voll, die dann auf über 50'000 Güterzügen verladen und weitertransportiert werden müssten, also jeden Tag 150 Güterzüge voll mit Kohle. Atemwegserkrankungen und Todesopfer in den Minen sind weitere konkrete Schäden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Kohle/Tabellen_und_Grafiken#Verbrauch_nach_L.C3.A4ndern_2


Fazit
Also wir gehen am Wochenende zur Demo, aber vor allem um für erneuerbare Energien und für den sparsamen Umgang mit Energie zu protestieren. Ich muss mir noch überlegen, wie ich das am besten rüberbringe. Wir fahren mit den Kindern und Rollern (Trotinette) vermutlich um 9 Uhr ab HB Zürich, sind also um 10:21 in Gümmenen. Von dort wandert man ca. 7 km bis zum Ziel. Es stehen auch Shuttelbusse ab Bern zur Verfügung.


Lichtblick
Der folgende Artikel macht Mut. Die Energiewende ist nämlich auch ohne zögerliche Regierungen bereits in vollem Gange, dank der vielen Gemeinden, die sich eigene, ambitionierte Ziele setzen.
http://www.heise.de/tp/artikel/36/36464/1.html


  liebe Grüsse
            Christina

Mittwoch, 25. Januar 2012

Leserbrief in der Südostschweiz


Folgendes habe ich als Leserbrief in der Südostschweiz geschrieben, als Reaktion auf mehrere Artikel über die Repartner AG ( Kopie der Artikel weiter unten)


Repower - Garantiert nicht kohlefrei

Eigentlich sollte man sich freuen, wenn sich Energieunternehmen unter explizitem Ausschluss der schädlichen Kohle- und Kernkraft zusammenschliessen, um gemeinsam in neue Energieformen zu investieren.

Warum nur habe ich ein schlechtes Gefühl, wenn Repower als Initiant und Haupteigentümer dieses Gemeinschaftswerkes (Repartner) selber gleichzeitig massiv auf den Ausbau von Kohlestrom setzt und sowohl in Deutschland, wie auch Italien gegen den Widerstand der dortigen Bevölkerung zwei gigantische Kohlekraftwerke bauen möchte.

Das passt doch irgendwie nicht zusammen und macht mich misstrauisch. Warum setzt Repower die eigenen Mittel zum Ausbau der Kohlekraft ein? Sucht aber gleichzeitig Partner für die anderen Projekte? Ein Grund dürfte sein, dass es zum jetzigen Zeitpunkt fast unmöglich ist neue Partner für den Bau von Kohlekraftwerken zu finden.  Nicht nur wegen dem Klimawandel, sondern auch weil es sich nicht rentiert. Mit den sauberen Energien dagegen findet man leicht Partner und Geld. Wenn man weniger eigenes Geld in den Ausbau der Erneuerbaren stecken muss, sondern dafür Partner einspannt, dann bleibt logischerweise mehr Geld für die dreckigen Kohlekraftwerke.

Also unterstützt jeder, der mit Repower zusammenarbeit die Investition in Kohlekraft und sei es auf dem Papier noch so ausgeschlossen.

Fazit: Finger weg von der Zusammenarbeit mit Repower, bis sie die Finger von der Kohle lässt.



PRODUKTIONSBETEILIGUNGSGESELLSCHAFT

Ein Stück Repower – garantiert kohlefrei

Seit Jahresbeginn ist es möglich, vom Bündner Energiekonzern Repower Strom zu beziehen, dessen Produktion Kern- und Kohlekraftwerke explizit ausschliesst. Möglich macht dies die Beteiligungsgesellschaft Repartner Produktions AG
VON NORBERT WASER
Im Oktober 2010 wurden am Sitz von Repower in Poschiavo die Verträge zur Gründung der Repartner Produktions AG unterzeichnet. Neben Repower, die mit 51 Prozent die Mehrheit hält, sind die Liechtensteinischen Kraftwerke (LKW) und die Industriellen Betriebe Aarau Kernpartner der Produktionsbeteiligungsgesellschaft, die ihre operative Tätigkeit am 1. Januar 2012 aufgenommen hat. Inzwischen haben sich auch die Wasserwerke Zug AG mit sieben Prozent und das Elektrizitätswerk Nidwalden mit fünf Prozent am Aktienkapital beteiligt. Gestern hat nun die Rhiienergie AG, die die Gemeinden Bonaduz, Domat/Ems, Felsberg, Rhäzüns und Tamins mit Strom versorgt, bekannt gegeben, dass sie sich mit einem Prozent beteiligt und sich damit Produktionsanteile sichert. Diese entsprechen maximal zehn Millionen Franken Investitionen und vier Megawatt Leistung.
Ohne Kern- und Kohlekraft
Eine Besonderheit dieser neu gegründeten Produktionsgesellschaft ist der explizite Ausschluss von Stromproduktion aus Kern- und Kohlekraftwerken. Das Modell sieht Investitionen im Rahmen von maximal einer Milliarde Franken in geografisch und technologisch diversifizierte Erzeugungsprojekte in der Schweiz, Deutschland, Frank-reich und Italien vor. Im Endausbau sollen durch die gemeinsamen Investitionen 400 Megawatt Leistung (zum Vergleich: Kernkraftwerk Mühleberg 373 MW) und rund 1800 Gigawattstunden elektrische Energie primär aus Wasser-, Wind- sowie Gas- und Dampf-Kraftwerken erzeugt werden. Zudem soll ein Anteil am geplanten Pumpspeicherkraftwerk Lago Bianco mit Sicht auf die Energiewende als «Batterie» im europäischen Stromverbund eingesetzt werden können, wie es in der Medienmitteilung von Rhiienergie heisst. Die Repartner Produktions AG hat ihre operative Tätigkeit inzwischen mit dem Wasserkraftwerk Taschinas und zwei Windparks in Deutschland aufgenommen.
  • Quelle: Bündner Tagblatt
  • Datum: 25.01.2012, 00:00 Uhr
  • Webcode: 1344473


Behörden lehnen Kohlekraftwerk ab
Der politische Widerstand gegen das Kohlekraftwerk-Projekt des Bündner Energieunternehmens Repower in Saline Joniche hält an. Letzte Woche hat der zuständige kalabresische Umweltminister Francesco Pugliano die ablehnende Haltung der kalabrischen Behörden gegen das umstrittene Projekt bestätigt.

Poschiavo/Saline Joniche. – Francesco Pugliano beantwortete damit eine parlamentarische Anfrage, wie einem Bericht der Regionalzeitung «Gazzetta del Sud» zu entnehmen ist.
Die kalabresische Regierung beruft sich auf den regionalen Energierichtplan, der den Einsatz von Kohle ausdrücklich verbietet. Das Dossier liegt seit 2010 bei der Zentralregierung. Die nationale Kommission zur Prüfung der Umweltverträglichkeit hatte ihre Zustimmung gegeben, das Ministerium für Raumplanung und Kulturgüterschutz lehnt das Kohlekraftwerk ab. Seit Monaten wird die abschliessende Empfehlung des Wirtschaftsministeriums an die Regierung Monti erwartet. (bcm)
Quelle: suedostschweiz.ch
Datum: 24.01.2012, 10:00 Uhr
Webcode: 1343962


Rhiienergie geht Partnerschaft mit Repower ein

Rhiienergie beteiligt sich mit sechs bis zehn Millionen Franken an der Repartner AG und geht dafür eine Partnerschaft mit Repower ein. Von Klimaaktivisten wird Rhiienergie für diese Investition kritisiert.

Rhiienergie und Repower gehen Partnerschaft ein.

1 | 1
Tamins. – Rhiienergie, viertgrösste Energieversorgerin in Graubünden, teilte am Dienstag mit, dass sie sich mit einem Prozent an der Repartner AG beteiligen wird. Das entspricht gemäss Theo Joos, Rhiienergie Geschäftsführer, einem Investitionsbetrag von sechs bis zehn Millionen Franken. Das Beteiligungskonstrukt sieht vor, dass Repower mit 51 Prozent an der Repartner AG beteiligt ist.
Die Repartner AG plant Investitionen von maximal einer Milliarde Franken in neue Kraftwerksprojekte in der Schweiz, Deutschland, Frankreich und Italien. Die produzierte Energie soll den Partnern über eine Handelsplattform zur Verfügung gestellt werden.
Klimaktivisten üben Kritik
Obwohl die Beteiligungsgesellschaft weder in Kohlestrom noch in AKW investiert, kommt das Engagement von Rhiienergie bei Klimaaktivisten nicht gut an. Für Kritik sorgt die enge Zusammenarbeit mit Repower. «Indirekt unterstützen die ‘Repartner’ im Eventualfall den Bau von neuen Kohlekraftwerken», erklärt Peter Vogelsanger vom Verein «Zukunft statt Kohle». Joos distanziert sich von «dieser Interpretation». (bcm)
  • Quelle: suedostschweiz.ch
  • Datum: 24.01.2012, 18:50 Uhr
  • Webcode: 1344187

BÜNDNER TAGBLATT 



Donnerstag, 12. Januar 2012

Gut Erholt

Gut erholt ins neue Jahr
Die zwei Wochen Pause haben mir gut getan und ich habe richtig Lust wieder etwas zu schreiben. Aber erst mal euch allen ein frohes neues Jahr und danke für die vielen ermunternden und lobenden Rückmeldungen. Das war das beste Weihnachtsgeschenk. Bei mir geht es gleich mit Volldampf weiter, mit vielen Sitzungen sowohl bei der Arbeit, wie auch zu Umweltthemen. Der Weihnachtsbaum bei Gerda ist übrigens immer vom Bauern nebenan, also auch total ökologisch - puh, Glück gehabt.

Aktuell
Ich möchte euch zwei Kampagnen und damit Organisationen vorstellen, die gerade jetzt aktuell Unterstützung brauchen, z.B. durch Online Unterschriften.

Campact entwickelt phantasievolle Online Aktionen, sammelt Unterschriften und übt damit Druck auf deutsche und EU Politiker und Firmen aus. Ich finde die Aktionen und Anliegen meist sehr wichtig und gelungen. Campact arbeitet ähnlich wie AVAAZ aber lokal bei uns.

Hier der Aufruf zum Online-Apell, den man in wenigen Minuten unterschreiben kann:
Jaehrlich fliessen Milliarden EU-Subventionen an Agrarfabriken und Lebensmittelkonzerne. Dioxine,
Gentechnik und Antibiotika landen aus den Tierfabriken auf unseren Tellern. Zurueck bleiben artenarme Landstriche und Monokulturen. 

Die EU-Kommission will dies jetzt aendern und Gelder nur noch an Landwirte zahlen, die oekologische und soziale Kriterien einhalten. Doch Landwirtschaftsministerin Aigner torpediert die Plaene und schuetzt die Agrarindustrie.  http://tiny.cc/agrarindustrie

Foodwatch wurde 2002 von Thilo Bode, einem ehemaligen Greenpeace-Chef, gegründet und hat sich seither zu einem wichtigen Beobachter der Lebensmittelbranche entwickelt. Mittlerweile helfen 20'000 Förderer, dass Foodwatch effektiv arbeiten kann. Im Moment läuft gerade einen Kampagne gegen die Deutsche Bank wegen Lebensmittelspekulationen: Hände weg vom Acker, Mann !
Der Kurzfilm zum Thema ist anschaulich: https://foodwatch.de/e10/e45260/e45290/

Lichtblick
Repower stellt das geplante Kohlekraft in Brunsbüttel in Frage, da das Projekt derzeit nicht rentabel wäre. Ich bin vorsichtig optimistisch, dass das Kraftwerk nie gebaut wird. Aber lest selber:
http://www.suedostschweiz.ch/wirtschaft/repowers-kohletraume-sind-auf-eis-gelegt
Und auch in Italien gibt es heftigen Widerstand. Gemeinsam können wir also doch etwas erreichen. Noch vor einem Jahr sah das ganz anders aus.

Liebe Grüsse
Christina

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Nicht warten und nicht verzagen


Aktuell

Morgen geht die Klimakonferenz zu Ende und man kann schon fast hoffen, dass nicht irgendein verrückter Beschluss gefasst wird, der dem Klima mehr schadet als nützt. Einige Länder machen nämlich Vorschläge, dass sie bereit sind etwas zu tun, aber erst 2020. Das wäre in 11 Jahren. Wir können uns aber nicht noch ein Jahrzehnt Nichtstun leisten. Im Gegenteil, jetzt muss es wirklich vorwärts gehen. Wie aber soll das klappen, wenn ja offensichtlich international nichts beschlossen wird und alle mit Finanzkrise beschäftigt sind?

Im stillen tun natürlich einige Länder schon etwas, China z.B. versucht mit voller Kraft so viele Erneuerbare, wir nur möglich, so schnell wie möglich aus dem Boden zu stampfen. Offensichtlich ist ihnen klar, wie wichtig das ist, auch wenn sie es in Durban nicht zugeben. China ist eines von den Länder, welches durch den Klimawandel extrem getroffen wird.

Aktuelles von der Klimakonferenz:
http://www.taz.de/t181/Klimakonferenz-Durban/!83389/
http://www.klimaretter.info/durban/hintergrund/10090-vom-keller-aufs-parkett
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,802412,00.html#ref=rss

Bloss nicht den Mut verlieren
Und wir? Selber tun und nicht auf die Anderen warten. Jeder kann beitragen und jeder kann in seiner Gemeinde, Stadt, Region und Land aktiv werden. Wir müssen uns gegenseitig bestärken, dass wir auf lokaler Ebene etwas ausrichten können. Natürlich nicht allein, sondern gemeinsam, Schritt für Schritt. Dafür brauchen wir auch kein Abkommen. Occupy und Stuttgart 21 beweisen, dass die Menschen teilweise nur darauf warten, dass Gleichgesinnte auf die Strasse gehen. Das Schweizer Angstbarometer zeigt, dass der Klimawandel als die grösste Bedrohung von allen wahrgenommen wird. Offensichtlich sind viele Leute von dieser Angst wie gelähmt und haben den Eindruck nichts ausrichten zu können.
http://www.gfs-zh.ch/?pid=270

Keine Kohle für Kohle - Film
Am Samstag waren wir ca. 100 Leute, die lautstark auf einem der bekanntesten Plätze der Schweiz gegen Kohlekraftinvestitionen protestiert haben. Mit einem selbstgebauten Kraftwerk, Sprechchören, Transparenten und vielen Informationen. Innerhalb von 3 Stunden sind über 1000 Unterschriften auf Postkarten an die Bankchefs zusammengekommen.

Hier ein dreiminütiger Film vom Anlass: http://www.youtube.com/watch?v=yFjeVDPjGSo
Finde leider die Musik nicht so toll, den Spruch dagegen schon, da er von mir ist ; )
Man kann auch die Postkarten selber ausdrucken und an die Banken schicken:


Hier noch ein interessanter Film zu Thema Kohleförderung in Columbien. Diese Kohle wird auch nach Deutschland transportiert. Man kann den Film online schauen.
http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=7599014
Film in der ARD: 3.7.2011

Lichtblick Adventskalender
Ist ja schon ein bisschen spät, aber der Adventskalender der Neuen Dringlichkeit gefällt mir wirklich. Morgen z.B. ist man aufgerufen sein eigenes Bett zu besetzen und sich dabei aufzunehmen. So einfach und gemütlich kann Widerstand sein.
Beispiel: http://vimeo.com/33337447?mid=54
ganzer Kalender: http://nd-blog.org/pages/aktionsadventskalender

Ideen für Weihnachten
Ich hätte ja tausend Ideen, was ihr alles nicht schenken könnt. Aber ich vertraue auf eure Kreativität. Übrigens - Dinge aus Ländern die Klimakonferenzen blockieren sind uncool!

Liebe Grüsse und eine besinnliche konsumfreie Weihnachtszeit
Christina

Medienmitteilung 3.12.2011 Keine Kohle für Kohle


Schweizer Banken stecken Milliarden in klimaschädliche Kohlekraftwerke

Greenpeace Aktion am Occupy Paradeplatz Samstag gegen Investitionen in Kohlekraftwerke durch Banken
Greenpeace protestierte am 3.12 im Rahmen der bereits traditionellen Samstagsveranstaltungen von Occupy Paradeplatz gegen die Finanzierung klimaschädlicher Kohletechnologie durch die Schweizer Grossbanken. CS und UBS gehören, gemäss einer kürzlich erschienen Studie, zum Start der Klimakonferenz in Durban, zu den Top 10 der Banken, die Kohlekraftwerke und den Kohlebergbau finanzieren. Die AktivistInnen luden dazu ein, Geld in eine mit Holzkohle befeuerte Attrappe eines Kohlekraftwerks zu stecken. Sie wollen zeigen wie viel Geld mit Kohleinvestitionen gemacht wird. Ihre Forderung ist, auf die Nutzung der klimaschädlichen fossilen Kohle zu verzichten.

Die Greenpeace Gruppen Zürich und „Stopp Kohle“, sowie Occupy Paradeplatz riefen gemeinsam dazu auf, am Samstag 3.12 unter dem Motto “Auch deine Kohle produziert CO2!” einen Tag lang die Themen Banken und Klima zu verknüpfen. Nach der traditionellen Vollversammlung um 13.30 Uhr wurden zu verschiedenen klimarelevanten Themen zusammen mit Fachleuten diskutiert und Forderungen erarbeitet. Um 15 Uhr dann standen die AktivistInnen von Greenpeace und Occupy als vermeintliche Banker und Bankerinnen Schlange um Geld in eine rauchende Attrappe eines Kohlekraftwerks zu stecken. Dies zeigt, dass Banken gross im Geschäft sind, wenn es um klimaschädliche Kohlekraftwerke geht. Gemäss einer am vergangenen Mittwoch präsentierten Studie sind die Credit Suisse und die UBS unter den Top 10 der Banken, die Kohlekraftwerke und Kohlebergbau finanzieren. Eine der Greenpeace AktivistInnen, Julia Ritschard, meint dazu: „Es ist schockierend zu sehen, dass die kleine Schweiz es mit gleich 2 Banken in die Top 10 derer schafft, die Kohlekraftwerke und den Kohlebergbau finanzieren und damit massgeblich zu Umweltverschmutzung und CO2 Ausstoss beitragen. Ich fordere, dass diese Investitionen sofort gestoppt werden!“

Die Aktivisten fordern dann auch konkret von den beiden Grossbanken UBS und Credit Suisse, auf die Finanzierung von Kohlekraftwerken zu verzichten, denn Kohle sei der klimaschädlichste Energieträger. Ausserdem erwarten sie, dass Schweizer Banken der Repower AG weder Kredite noch Dienstleistungen anbieten. Seit längerem ist bekannt, dass das Bündner Energieunternehmen, die ehemalige Rätia Energie, bei der Projektierung von zwei Kohlekraftwerken in Kalabrien und Schleswig-Holstein bestimmend ist. Die beiden «Klimakiller» würden rund 40% der CO2-Emissionen der Schweiz produzieren. Genau solche Investition hoffen die AktivistInnen stoppen zu können.

Zum Start der Klimakonferenz im südafrikanischen Durban rufen Organisationen weltweit zu Klimaaktionen auf. So wird am Occupy Paradeplatz Samstag nicht nur über Kohle geredet, sondern auch andere Verknüpfungen von Banken und Umweltzerstörung werden thematisiert. Fachpersonen boten Workshops zu Themen wie: “Finanzierung von Kohlekraftwerken im Ausland durch Schweizer Banken”, “Urwaldzerstörung durch Schweizer Banken”, “Lebensmittelspekulation - Klima – Nutzierhaltung”, “Bau mit uns die neue Zukunft!”, “Für Immobilien ohne CO2-Ausstoss!” und “Bioethanol” an. Die Banken tragen mit ihren Investitionen und Finanzierungen auch in andere Bereichen, wie Immobilien, Lebensmittel, Rohstoffen und vielem mehr massgeblich zum Klimawandel bei.

Kontakt: Julia Ritschard 079 575 91 29 Greenpeace Freiwilligengruppe Stopp Kohle&Co und Regionalgruppe Zürich

Weitere Informationen:
Studie Bankrolling Climate Change http://www.banktrack.org/download/bankrolling_climate_change/climatekillerbanks_final_0.pdf
http://www.zukunftstattkohle.ch (Bürgerinitiative in Graubünden gegen die Kohleprojekte der Repower)
http://www.banktrack.org (internationale Umweltorganisation und Netzwerk zur Überwachung kommerzieller Banken)

Freitag, 2. Dezember 2011

Auch deine Kohle erzeugt CO2

Aktuell
Die Klimakonferenz in Durban läuft jetzt seit 5 Tagen. Die Berichterstattung hält sich in Grenzen und die Erwartungen sind gering. Dabei lohnt es sich genauer hinzuschauen. Denn es ist mittlerweilen zwar allen klar, dass es um die Wurst - ääh - um die Erde geht und trotzdem passiert nichts. Warum? Weil die Regierenden, genauso wie wir Bürger total in ihrem normalen Alltag und Politikgeschäft festgefahren sind. Und da passt eine Kehrtwende in Richtung mehr Klimaschutz nicht so recht rein. Es gibt immer Dringenderes und Aktuelleres um das Wichtigste zu verdrängen.

Aber immerhin - einige extrem gefährdete Länder haben erkannt, dass es für sie um die Wurst geht. Und diese fangen langsam an, sich zu organisieren. Das z.B. Pakistan dazu gehört, sollte den Rest der Welt nicht gerade beruhigen. Ich frage mich, wann die ersten Klima-Terroristen Gewalt als die letzte Hoffnung sehen, um die Klimazerstörung in ihrem Land zu verhindern.
Globaler Klima-Risiko-Index 2012 auf www.germanwatch.org
http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/26/0,3672,8402714,00.html
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,798873,00.html

Extreme Trockenheit
Der trockenste November aller Wetteraufzeichnungen geht zu Ende. In der Schweiz hat es den ganzen Monat kein einziges Mal geregnet. Die Berge sind braun - sieht ähnlich aus wie in Spanien. Das Jahr 2011 könnte hier einen neuen Wärmerekord aufstellen. Flusskraftwerke mussten bereits abgestellt werden, Fische verenden, Pflanzen vertrocknen.

Die Signale, die uns die Erde gibt, sind unübersehbar. Wie blind müssen wir sein, das zu ignorieren? Welche Katastrophe braucht es, um uns aufzuwecken?

Wer aufwachen will - morgen wäre gut
"Auch deine Kohle erzeugt CO2” ist der Titel unserer Aktion morgen Nachmittag auf dem Paradeplatz Zürich. Gemeinsam mit Occupy, Greenpeace und ZukunftstattKohle gibt es ab 13 Uhr Besammlung, ab 13:30 Vollversammlung, dann Themengruppen und ab 15 Uhr Performance und Unterschriftensammlung.
Zieht Businessklamotten an, bringt Papiergeld, Stift und Pappunterlage mit und helft mit, den von Schweizer Firmen geplanten Kohlekraftwerken den Todesstoss zu versetzen. Auf dem Paradeplatz könnt ihr gefahrlos euer Geld in das Kohlekraftwerk stecken. Bitte auch weitersagen oder mailen.
http://www.facebook.com/events/258454810877535/

Lichtblick
Super - Kohlefinanzierung ist endlich eine Medienthema: 20 Minuten berichtet über die Finanzierung von Kohlekraftwerken von Banken. Nun hoffen wir, dass viele Leute aufmerksam werden und endlich Druck auf die Grundlage des Kohlegeschäfts entsteht.
http://www.20min.ch/finance/news/story/22187277

Bei Einigen ist dieser Druck schon angekommen. Viele deutsche Stadtwerke sind aus dem Projekt Kohlekraft Brunsbüttel schon ausgestiegen oder planen den Ausstieg.

Und neueste Umfragen ergeben, dass über die Hälfte der Deutschen bereit wäre 20% und mehr zusätzlich für Strom zu bezahlen, wenn dieser die Umwelt nicht schädigt.

Ausserdem ist im Safiental ein cooler, solarbetriebener Skilift ans Netz gegangen! Photovoltaikzellen funktionieren am besten bei Kälte und durch die klare Luft in den Bergen, werden sie auch nicht so schnell dreckig. Die Schweizer Berge bieten also viele gute Standorte. Endlich wieder mit gutem Gewissen Skifahren ; ) http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/technik/Buendner-Skilift-verleiht-der-Sonne-Fluegel/story/29843394

Gruss
Christina

Mittwoch, 30. November 2011

Keine Kohle für Kohle


Auch
deine
Kohle
produziert
CO2


Datum, Zeit
Samstag den 3.12.2011
ab 13:30 VV und Workshops
ab 15 Uhr Performance

Ort
Paradeplatz Zürich , Paradeplatz, 8000, Zürich
Als Banker gekleidet kommen und Papiergeld mitbringen

Veranstalter
occupy, greenpeace, ZukunftstattKohle

Hintergrund
Zum Start der Klimakonferenz im südafrikanischen Durban thematisieren wir den Zusammenhang zwischen Finanzwesen und Umweltzerstörung. Keine Kohle für Kohle: Schweizer Banken sind am klimaschädlichen Bau von Kohlekraftwerken beteiligt. Zum Start der Klimakonferenz im südafrikanischen Durban fordern wir zusammen mit OccupyParadeplatz die betreffenden Banken auf, diese schädlichen Investitionen zu stoppen und insbesondere der Firma Repower keine Kredite zu geben.
Unterstützt werden wir von Neue Dringlichkeit, Transition und diversen anderen

Website des Veranstalters


Kommt zahlreich in Business-Outfit und macht mit !
Christina

Freitag, 25. November 2011

Neue Dringlichkeit

Warum Occupy
Nachdem ich in letzter Zeit öfter auch über Occupy berichtet habe, haben mich einige Freunde angesprochen und gefragt, was ich daran gut finde. Einige waren der Meinung, dass man lieber im Rahmen von den normalen Protestmöglichkeiten mit Bewilligung, also ganz legal protestieren soll.

Einerseits scheint das einzuleuchten, da wir hier bei uns ja alle Möglichkeiten haben innerhalb unseres Systems zu wählen und Menschen zu mobilisieren. Wenn man aber dahinter schaut, dann sieht man welche Mächte uns Menschen gegenüberstehen und genau DAS verhindern. Als einen Beweis sehe ich, dass viele Menschen sehen, dass wir uns in eine gefährliche Richtung bewegen und sich ohnmächtig fühlen etwas dagegen zu tun.

Deshalb finde ich persönlich es wichtig, dass man sich aufmacht und an die Grenzen geht - solange es friedlich bleibt. Wenn man  die Auswirkungen der Occupy Bewegung mit dem vergleicht was Firmen und Regierungen anrichten, dann sieht doch die Besetzung eines Platzes absolut lächerlich aus - denkt doch nur an die Katastrophen der letzten beiden Jahre oder den alltäglichen Wahnsinn von Kinderarbeit in Steinbrüchen im Kongo. Solange alle offiziellen Lösungen davon ausgehen, dass wir weiter wachsen müssen, ist das Problem nicht erkannt.

Aber einige Medien berichten nur von den Arbeitslosen, Rauchern und Trinkern, die auf dem Platz sind - obwohl viele auch positiv berichtet haben. Aber ich kann euch garantieren. Die meisten der Occupy Bewegung arbeiten ganz normal und machen abends freiwillig extra Schichten. Und konsens-orientiert zu diskutieren würde uns sicher auch oft guttun, auch wenn man nicht so schnell zum Ziel kommt. Das einzige, was mich wirklich stört ist, dass die Sitzungen nicht rauchfrei sind.

Wichtig ist, dass immer mehr Menschen begreifen, dass das System, so wie es jetzt funktioniert sehr bald an Grenzen stossen wird - und dass wir etwas dagegen tun können. Ein Element davon ist es auf die Strasse zu gehen und mit Menschen zu sprechen.

Keine Kohle für Kohle 3.12.
Bitte haltet euch schon mal den nächsten Samstag frei. Nächste Woche startet ja schon wieder die Weltklimakonferenz, diesmal in Durban (Südafrika). Das ist natürlich ein guter Anlass die Occupy-Bewegung auch mal zu diesem Thema auf dem Paradeplatz zusammen zu bringen.
Am 3.12. ab 13:30 auf dem Paradeplatz zum Thema “Keine Kohle für die Kohle”, fordern wir die Banken auf, den Bau von Kohlekraftwerken nicht zu finanzieren.Wir sind schon eifrig an der Vorbereitung, es soll ein Kohlekraftmodell geben, in das die Banker Geld einwerfen können.
3.12.2011 Paradeplatz ab 13:30 mit Workshops und Performance

Lichtblick - Neue Dringlichkeit
Gestern war ich bei einer Veranstaltung der Gruppe “Neue Dringlichkeit” von der Zürcher Hochschule der Künste. Einige Studenten haben sich zusammen getan und experimentieren mit neuen Formen um Menschen anzusprechen und zum nachdenken anzuregen. Nach zwei eindrücklichen Stunden wurde noch mal eine Stunde angeregt mit fast allen “Zuschauern” diskutiert und weitere Aktionsideen gesammelt. Das ganze im Sinne von Occupy sehr friedlich und harmonisch mit den üblichen Handzeichen.

Und aus der Diskussion entstanden auch gleich neue Arbeitsgruppen und Ideen, so dass hoffentlich die ersten Sachen schon bald umgesetzt werden. http://nd-blog.org/

Liebe Grüsse
Christina

Montag, 10. Oktober 2011

Occupy Paradeplatz: Rettet Menschen nicht Banken


Aktuell - Occupy Wallstreet goes Paradeplatz

Im Moment passiert so viel gleichzeitig, dass ich meine Pläne für den Blog immer wieder über den Haufen werfen muss. Deshalb schreibe ich jetzt gleich im Anschluss an eine Versammlung von Occupy Paradeplatz (besetzt den Paradeplatz = bekannter Platz in Zürich mit allen Banken), bevor wieder etwas dazwischen kommt.

Kurzfristig zusammengetrommelt haben sich nämlich heute abend ca. 200 Personen im Volkshaus Zürich getroffen um zu besprechen, wie eine Grassroot-Bewegung in der Schweiz aussehen könnte und was die Botschaft sein soll. Erstaunlicherweise hatte nämlich die NZZ am Sonntag das Thema der Proteste aufgenommen und auch über Occupy Paradeplatz berichtet.. Daraufhin nahmen auch andere Medien das Thema auf und es wurde im Radio berichtet. Die mediale Aufmerksamkeit zeigte Wirkung und die Organisatoren mussten kurzfristig einen grösseren Raum mieten, um den Ansturm bewältigen zu können.

Neugierig auf diese neue Bewegung bin ich auch zum Treffen gegangen und habe eine bunte Mischung an erstaunlich normalen Leuten vorgefunden, also keine Radikalen oder Ausgeflippten oder -gestiegenen. Das Treffen lief absolut friedlich und diszipliniert ab. Es wurde viel diskutiert. Zum Teil kam man zum Konsens, zum Teil wurde abgestimmt und zum Teil wurde anerkannt, dass man jetzt zu keiner Lösung kommt und später weiter diskutieren muss. Es war aber auch akzeptiert, dass es nicht immer einen Konsens gibt und dass auch verschiedene Wege und Meinungen zum Ziel führen.

Treffpunkt ist Samstag 15.10. ab 10 Uhr
Vollversammlung um 13 Uhr am Paradeplatz in Zürich
Es haben sich bereits 1000 Menschen via Facebook angemeldet. Morgen soll auch schon eine Webpage aufgeschaltet werden und Twitter und Facebook sind schon eingerichtet.
http://www.facebook.com/event.php?eid=267123696654374&ref=ts
https://twitter.com/#!/search/realtime/occupyparadepl

Grundlagen von Occupy Paradeplatz
Es soll eine friedliche Bewegung sein.
Verschiedene Meinungen sollen möglich sein, es soll eine bunte Mischung sein, wir wollen vermeiden, dass es eine dominierende Organisation gibt.
Das weitere Vorgehen soll mit den Teilnehmenden am Samstag erarbeitet werden.
Ziel ist eine längerfristige Bewegung.
Ein Teil der Leute will auch übernachten, Bürkliplatz oder Lindenhof sind in Diskussion.
Motto: “Rettet Menschen nicht Banken”

Lichtblick - Nicht nur in New York und Zürich
Occupy Wallstreet breitet sich weltweit aus und der 15.10 soll ein gemeinsamer Aktionstag sein. Bereits bilden sich in vielen grossen Städten ähnliche Bewegungen, als ob die Leute nur darauf gewartet hätten, dass sich endlich Menschen aktiv werden. Auf der folgenden Seite kann man Aktionen in seiner Stadt finden, oder selber eine Aktion ausschreiben:
http://www.occupytogether.org.

Hier gibt es Infos über die Originalbewegung in den USA: http://occupywallst.org/
Spannend und berührend sind zum Beispiel die unzähligen Berichte der 99 % der Menschen, die gleich viel besitzen, wie die restlichen 1%.

Nicht vergessen: Am Mittwoch nachmittag um 14 Uhr startet die Demo in Zug gegen Schweizer Rohstoffhändler und Bergbaufirmen. Auch hier geht es um viel Kohle, im doppelten Sinn des Wortes.

Liebe Grüsse
Christina

Freitag, 16. September 2011

Viel los im Herbst


Aktuell

In der nächsten Woche ist so viel los, dass ich diesen Blog ausnahmsweise einmal nur für Ankündigungen von spannenden Aktionen und Veranstaltungen in der nächsten Woche nutzen möchte.

Weltweit
350.org ruft im Rahmen des Moving Planet Day am Samstag den 24.9. zu einem weltweitem Aktionstag für das Klima auf. Ich organisiere etwas in Zürich. Man kann sehr einfach seinen Event auf der Webseite erfassen und es muss auch nichts Grosses sein. Last euch inspirieren oder schaut, ob andere schon etwas in eurer Nähe organisieren.
http://www.moving-planet.org/de/events/ch/z%C3%BCrich/738

Kohlekraft und Repower
Anscheinden gibt es einen Beitrag im Schweizer Fernsehen in der Rundschau nächste Woche am 21.9. um 21 Uhr.

Für Schweizer
Die Stadt eine eine Online Debatte zum Thema Stadtentwicklung gestartet, an der jeder teilnehmen kann. Diese läuft noch bis morgen abend. Schaut doch mal rein und debatiert mit:
https://www.collaborationjam.com/minijam3/jam/index.do?jamId=82426

Vom 21.-25. September ist in Zürich Multimobil. Die Veranstaltungen ziehen jedes Jahr 100’000 an und zeigen Chancen und Probleme der heutigen Mobilität an. Das diesjährige Programm findet ihr unter:
http://www.stadt-zuerich.ch/gud/de/index/umwelt/umweltbildung_events/zuerich_multimobil/programm.html

Habt ihr spontan heute oder morgen Zeit?
In Winterthur zeigt Filme für die Erde ab 19:00 Uhr im Kasinotheater den Film “Into Eternity”.  http://www.filmefuerdieerde.ch/
Das ganze findet im Rahmen der BlueTech statt, wo es um “Wege zur neuen Stadt” geht. Morgen gibt es noch Ausstellungen und öffentliche Fachreferate:
http://blue-tech.ch/Kongressprogramm_2011.pdf

Nächsten Samstag um 15 Uhr organisiere ich in Zürich ein öffentliches Viewing der CO2 Kurve. Ich würde mich natürlich freuen, den ein oder anderen zu sehen. Das ganze findet nur bei trockenem Wetter und wenig Wind statt.
http://www.moving-planet.org/de/events/ch/z%C3%BCrich/738

Am 22.9. ist die DIE Velodemo. Diese findet zwar neu einmal im Monat immer am 22. statt, aber der Termin im September ist jeweils der Wichtigste. Also möglichst zahlreich kommen und eine schöne Velorundfahrt durch Zürich geniessen. Wir werden mit den Kindern dabei sein. http://www.velodemo.ch/

Und noch ein letzter Termin
Im Spheres findet am Dienstag abend um 19 Uhr die Buchvorstellung von “Rohstoff - das gefährlichste Geschäft der Welt” mit Podiumsdisskussion und Apero statt. Das verspricht sehr spannend zu werden und ich versuche auch diesen Termin noch reinzuquetschen. http://www.spheres.cc/

Bis bald und hoffentlich ist etwas für euch dabei.
Ach übrigens, danke für die zahlreichen Rückmeldungen auf den letzten Blog. Ich werde in einem der nächsten Beiträge darüber schreiben.

Liebe Grüse
Christina