Freitag, 22. November 2013

Protest und Satire

Aktuell
Endlich liest man in den Medien etwas von der Klimakonferenz in Polen - aber es ist nichts Gutes. Die Konferenz ist so absurd geworden, dass sogar die hartnäckigsten NGO jetzt aufgeben. Sie verlassen aus Protest die Konferenz und setzen somit ein Zeichen und bringen die Konferenz damit in den Fokus der Weltöffentlichkeit.

Die Konferenz ist ein Stück Realsatire, von denen es heutzutage an allen Ecken reichlich gibt. Vom Finanz-, Gesundheits-, Renten- bis zum Wirtschaftssystem Wenn man anfängt dahinter zu blicken, dann bleibt oft nur der Ausweg in einen verzweifelten Humor, will man nicht total deprimiert enden.

Ich bin ein Skeptiker und halte nicht viel von Verschwörungstheorien, aber im Fall unseres Wirtschafts- und Energiesystems bin ich sicher. Einige Wenige profitieren stark vom bestehenden System und wollen es mit aller Macht und Mitteln erhalten und sich selber schützen. Auch wenn die Welt dabei drauf geht. Und leider besitzen diese Wenigen den Grossteil des Weltvermögens. Da fliesst so viel Geld rein, dass man es sich gar nicht vorstellen kann. Und das traurige ist - wir alle gehören auch ein Stück weit zu den wenigen Profiteuren der Welt, sind wir doch ein Vielfaches besser dran als die Verlierer auf der anderen Seite des Globus. Das macht es umso schwerer gegen das System anzugehen. Das wird aber nicht lange zu weiter gehen. Aber wenn die Katastrophen uns auch erreichen, dann ist es wahrscheinlich definitiv zu spät zum reagieren.

Erst wenn genug Menschen die Zusammenhänge erkennen, dann haben wir eine Chance und vor allem, wenn genug Menschen erkennen, dass es kein einfacher Weg sein wird: Einfach nur ab und zu wählen gehen und mal eine Glühbirne austauschen, reicht nicht. Nein, wir müssten hart kämpfen für das was man lebenswerte Zukunft nennen dürfte.

Aber irgendwie wartet jeder auf den Anderen und die Welt um uns herum erscheint so normal, das man sich fragt, ob man sich das alles nicht einbildet. Bei uns ist die Realität noch nicht angekommen, anders als bei den Katastrophenopfern in Sardinien, auf den Philippinen, in Grossteilen von Afrika usw. (die Liste würde sehr lang werden).

Das ist eher keine von meinen positiveren Emails, deshalb hier doch noch ein Lichblick:

Lichtblick
The Story of Stuff hat einen neuen Film rausgebracht: "the story of solutions" - leider nur auf englisch, aber wirklich gut zu verstehen und mit vielen Bildern. Also schaut euch an, wie unsere Probleme zu lösen sind.
Let's change the game - lasst uns die Spielregeln verändern !! Vielleicht hat ja jemand Lust Untertitel für den Film zu erstellen. Die Texte können alle bezogen werden. ; ).
http://www.youtube.com/watch?v=cpkRvc-sOKk

Aktiv in Zürich
Und reserviert euch doch schon mal unseren nächsten Filmtermin in der roten Fabrik: 12.12.2013 ab 19:30 Uhr: Girls Rising, www.nebenrolle-natur.ch/start/

Liebe Grüsse und viel Spass beim Lesen
Christina


Dienstag, 19. November 2013

Email an Herrn Lauber, wegen Anpassung der Betreuungstarife

Sehr geehrter Herr Lauber

Mit grosser Enttäuschung lese ich Ihre Information zu veränderten Zuzahlungen für Krippe und Hort.  Vor allem finde ich die gegebenen Umsetzungszeiten sehr knapp, besonders, da die Unterschiede für Familien im Grenzbereich sehr hoch sind.

Ich finde es ironisch, dass es auch wegen Steuersenkung für Familien nun zu einer Erhöhung der Beiträge kommt. So gibt die eine Hand und die Andere nimmt wieder weg. Wenn es aber wenigstens die gleichen Beträge wären - aber nein. Von Steuersenkungen können natürlich die hohen Einkommen überproportional profitieren. Von den erhöhten Gebühren und Bemessungsgrenzen werden aber vor allem mittlere Einkommen betroffen. 

So geht die Schere wieder einmal weiter auf. Der "Mittelstand" zahlt die Zeche, sowohl für die unteren Einkommen, wie auch für die hohen. Mit dieser Politik wird der Unfrieden weiter zunehmen und die soziale Sicherheit und der gesellschaftliche Zusammenhalt weiter abnehmen.

herzliche Grüsse
                 Christina Marchand

Dienstag, 29. Oktober 2013

Spielen wir um unsere Zukunft

Aktuell
Das Zeitfenster, in dem wir noch etwas gegen den Klimawandel tun können, schliesst sich. Es wird immer knapper und damit immer schwieriger das 2 Grad-Ziel oder überhaupt irgendein Ziel im Zusammenhang mit dem Klimaschutz zu erreichen. Und trotzdem bilden sich keine grossen Demonstrationen auf der Strasse, es werden keine Klimaparteien gegründet, es gibt keine Streiks, ja noch nicht mal kleinen zivilen Ungehorsam. All das wäre vermutlich notwendig um unserer Politik und Wirtschaft die Augen zu öffnen und eine schnelle und effektive Reaktion herbei zu führen.

Dabei wäre es so einfach. In Deutschland laufen gerade die Koalitionsverhandlungen. Das ist die richtige Zeit, um unsere Politiker daran zu erinnern, dass Klimaschutz lebensnotwendig ist. Das geht heute schon per Mausklick. Einfach diesen Appell unterschreiben:
https://www.campact.de/energiewende/
Noch besser wäre es natürlich in NRW etwas öffentliches zu organisieren, damit Hannelore Kraft merkt, dass die Leute sie auch an den Klimaschutz-Zielen messen.

Ist es möglich?
Oft denke ich, warum Merkel nicht zur Fernsehansprache antritt und verkündigt, dass die Gefahr für die Menschheit dringende Handlung nötig macht und klare Massnahmen anordnet, z.B. eine CO2 Steuer, die viele Probleme auf einen Schlag lösen würde.

Es gibt Beispiele in der Geschichte, die zeigen, dass es gehen kann. Dass einzelne Menschen oder ein ganzes Volk schnelle Veränderungen herbei führen:

Als die Japaner Pearl Harbor 1941 bombardiert hatten, verkündetet Präsident Roosevelt nur kurze Zeit später, dass die komplette Industrie-Produktion umgestellt werden soll. Im 1941 wurden 3 Millionen Autos hergestellt, im Jahr 1942 nur 139. Das zeigt doch, wenn wir nur wollen, dann ist alles möglich. z.B. könnten anstatt Autos nur ein Jahr lang, effiziente Wind, Solar und Wärmekraft-Anlagen gebaut werden und die Energiewende wäre geschafft. Es müsste nur jeder seinen Autokauf für ein Jahr aufschieben.
http://www.pbs.org/thewar/at_home_war_production.htm

Oder in der DDR, als die Menschen plötzlich anfingen auf die Strasse zu gehen und die Arbeit nieder zu legen und gar nichts mehr ging, bis die Grenze auf war. Ging doch auch.

Die ganze Revolution in Nordafrika. Klar ist nicht überall besonders positiv, aber zeigt doch, dass Menschen in kurzer Zeit grosse Veränderungen herbei führen können.

Unsere Zukunft ist kein Spiel
Mit Hilfe von Rollenspielen untersuchen Forscher, wie die Menschen im Zusammenhang mit Klimawandel handeln könnten. Dabei zeigt sich, dass Menschen kurzfristige Belohnungen stark bevorzugen. D.h die Rettung der nächsten Generation oder auch nur schon unserer eigenen Haut in 20 Jahren scheint kein grosser Anreiz zu sein, wenn nahe Gewinne winken.
http://www.mpg.de/7570333/klimaschutz_belohnung?filter_order=L&research_topic=

Aber in Realität handeln die Menschen doch anders. Sie legen Geld zur Seite für die Rente, Sie renovieren Häuser für Ihre Kinder, sie helfen anderen in der Not. Ich glaube, dass die Unfähigkeit des Handelns eher darauf beruht, dass die Konsequenzen des Klimawandels so unvorstellbar sind, dass es einfacher ist sie zu ignorieren. Wie sollen wir uns vorstellen, wie unsere schöne grüne Schweiz oder Deutschland mit einem völlig veränderten Klima aussehen, wie Kriege in unseren Kleinstädten ausbrechen, wie es Verteilkämpfe um Lebensmittel gibt, wenn doch im Moment alles in Hülle und Fülle da ist und alles so sauber und ordentlich ist? Das ist doch so abstrakt. Da erscheint es einem normaler einfach im Alltagstrott zu bleiben.

Aber wir sollten uns immer vor Augen halten. Nur weil wir uns die Konsequenzen gerade nicht vorstellen können und es schön wäre, wenn alles immer so weiter geht, heisst es nicht, dass der Klimawandel nicht sehr schnell sehr stark werden kann. Die Konservativen unter uns sollten eigentlich zuerst reagieren, wenn sie das drohende Risiko minimieren wollen. Diejenigen, die zur Vorsorge zum Arzt gehen, oder den Kindern Nachhilfe finanzieren für die Zukunft. All diejenigen, die jetzt investieren um sich selber oder den Kindern eine bessere Zukunft zu ermöglichen, sollten sich klar machen, dass der Klimaschutz die beste Investition für unsere Zukunft ist. Leider müssen wir diese Investition selber machen, das nimmt uns niemand ab.

Ich investiere, ich investiere nicht, ich investiere - Go Fossil Free
Bill McKibben, der Gründer von 350.org reist gerade im Rahmen einer weltweite Kampagne durch Europa und macht Investitionen in Kohlekraftwerke zum Thema. Wenn alle Gelder aus diesen Industrien abgezogen werden, dann können keine neuen Kraftwerke mehr gebaut werden. In den USA haben schon erste grosse Investoren reagiert.
In ganz Europa und in Zürich finden zu diesem Anlass am Freitag Aktionen statt. Der Chef von Greenpeace Kumi Naidoo und Bill werden aus London live zu uns nach Zürich geschaltet. Olli und ich sind natürlich auch dabei. Wird sicher sehr spannend.
1. November, ab 19:30, StuZ Universtitätsstrasse 6.
https://www.facebook.com/events/1422007381360435/?previousaction=join&source=1

Liebe Grüsse
Christina







Montag, 30. September 2013

Da zahl ich gern !

Aktuell
Die Tageszeitungen sind längst abbestellt - zuviel Papier- und Informationsmüll. Das Handy als Zeitungsersatz löst zwar das Papierproblem, aber der Informationsmüll bleibt. Deshalb nehme ich mir in letzter Zeit morgens gerne ein kleines bisschen Zeit für den Zeitpunkt. Das ist im Moment mein Lieblingsmagazin - anscheinend gehöre ich zur Zielgruppe der intelligenten Optimisten und konstruktiven Skeptiker. Bisher war ich allerdings nicht Käufer, sondern habe den Zeitpunkt jeweils mitgenommen, wenn er bei Veranstaltungen auflag. Das soll sich nun ändern. Ich möchte gerne für die tollen Artikel und die Arbeit zahlen. Ich möchte, dass der Zeitpunkt unabhängig bleibt und keine Hochglanzwerbung von Produkten anzeigt, die dem Inhalt widersprechen oder redaktionelle Artikel mit verschleierter Werbung bringt.

Der Zeitpunkt  ist europaweit erhältlich, enthält eine gute Mischung aus kritischen, erschreckendem und aufmunternden Artikeln, erscheint 6 Mal pro Jahr und ist zeitlos.
www.zeitpunkt.ch

Ausserdem lese und zahl ich noch:

www.klimaretter.info (nur online)
Ein online-Magazin mit Neuigkeiten und Informationen in Zusammenhang mit Klima und Umwelt.

www.infosperber.ch (nur online)
Ein Nachrichtenportal mit eher schweizerischem Schwerpunkt, aber es gibt auch viele Rubriken, die europaweit relevant sind. Infosperber wird durch Spenden finanziert und legt Wert auf unabhängigen Journalismus und breite Themenauswahl.

www.brandeins.de (online und als Papier)
Ein zeitloses Wirtschaftsmagazin mit guten Hintergrundberichten über Firmen, Personen und Ideen.

Schaut doch mal rein und entscheidet selbst welche Inhalte euch euer Geld wert sind, oder ob ihr es weiter den Konzernen überlassen wollt, welche Inhalte euch in welcher Form präsentiert werden.

Liebe Grüsse
Christina



Sonntag, 22. September 2013

Lichtblick fürs Klima - Kohlekraft hat keine Zukunft


Sehr aktuelle Lichtblicke
Ein Traumwochenende für unser Klima und ein weiterer Schlag gegen die Kohlekraft, zumindest in der Schweiz und den USA.
Sowohl in Deutschland, wie auch in Graubünden wurde gewählt, beide Male entschied das Volk zugunsten des Klimaschutzes. Die deutsche FDP flog aus dem Parlament und sie war die Partei, die am lautesten gegen die Energiewende angeschrien hatte. In Graubünden (Schweizer Kanton) wurde abgestimmt, dass der kantonale Stromerzeuger keine Investitionen in Kohlekraftwerke machen darf. Das bedeutet, dass der Schweizer Konzern Repower nicht mehr in das geplante Kohlekraftwerk in Italien investieren kann.

Und zu guter Letzt, aber sehr wichtig: In den USA liess Obama eine neue Verordnung verkünden, die den CO2-Ausstoss von neu gebauten Kraftwerken begrenzt. Wenn das durchkommt - und Obama plant, es ohne Kongress durchzubringen - würden neue Kohlekraftwerke fast unmöglich gemacht und hoffentlich auch bald die bestehenden Kraftwerke verteuert. Ein grosser Schritt in Richtung Kostenwahrheit, denn fossile Kraftwerke sind nur so billig, weil die Allgemeinheit die Hauptkosten trägt.


Klimaschutz auf Teller und Strasse
Ein Traumwochenende auch für unsere Familie. Wir haben heute - am Multimobilfest in Zürich beim myblueplanet Stand - mit den Kindern bei super Wetter veganes Eis verkauft, Solar gekocht und viele Gespräche geführt. Anschliessend sind wir mit 5 Kindern an die Velodemo und sind in bester Laune 20 km durch Zürich geradelt und haben für bessere Radwege demonstriert.

Dabei sind uns richtig gute Sprüche eingefallen, z.B.
Velorouten für die Stadt, wir haben Autos satt !
Velos auf die Autobahn, wir wollen schneller fahrn !

Hier ein paar Links zu den obigen Themen:
http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-09/usa-emissionen-kohlekraftwerke
http://www.tagesschau.de/ausland/usa-klimaschutz100.html

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/124-Stimmen-zwingen-Repower-zur-Aufgabe-des-ItalienProjekts/story/12061061

Selber aktiv werden und Lichtblicke schaffen
Und wer jetzt Lust bekommt auch aktiv zu werden, sollte folgendes Manifest unterschreiben, welches die aktuell wichtigen Themen so richtig gut auf den Punkt bringt:
http://www.generationenmanifest.de/manifest/
Macht es wie bereits 82.379 Stimmbürger vor euch und unterschreibt - jetzt !

Noch einfacher: Geht in eines der folgenden Restaurants essen - dort wird ein klimafreundliches Menu angeboten und über den CO2 Wert des Essens informiert.
http://www.myblueplanet.ch/community/index.php?page=artikel_view&id=6091

Liebe Grüsse
Christina







Freitag, 30. August 2013

Was haben wir mit den Chinesen gemeinsam?

Persönliches
Wir hatten tolle Ferien in den Vogesen unter dem Motto: nah, tolle Natur, gute Erholung, baden, klettern, wandern und radfahren. und der Sommer geht weiter, das Wetter ist schön und wir haben auch in Zürich noch viel gebadet - in Flüssen, Seen, mit und ohne Schlauchboot.
Meine neue Firma - myNewEnergy - läuft auch gut. Wir sind voll bei der Entwicklung der Site, führen Partnergesprächen und planen den Start auf November.

Aktuell
Über den Sommer wurden diverse Hitzerekorde gebrochen. Feuer halten die USA in Atem. Aber die Erde  gewährt uns eine Schonzeit vor der Klimaerwärmung. Unsere Ozeane fangen einen grossen Teil der Wärme in den oberen Meeresschichten auf und verlangsamen die Erwärmung der Atmosphäre. Keiner weiss genau, wie lange diese Schonzeit anhält, aber dass die Erwärmung danach mit steigender Geschwindigkeit weitergeht, darüber sind sich die Forscher einig.

Auch unser Ressourcenverbrauch wächst ständig und wir verbrauchen mittlerweile schon ab August mehr Ressourcen, als die Erde dauerhaft zur Verfügung stellen kann - wir leben auf Pump und sind weltweit nun bald bei 1.5. Planeten. Wir im Westen brauchen heute schon fast 3 Erden, in den USA sind es über 4 Erden. http://www.footprintnetwork.org/de/index.php/GFN/page/earth_overshoot_day/

Viele Menschen realisieren aber, dass irgend etwas schief läuft und die Angst geht um. Laut einer neuesten Umfrage von SwissRe haben die Schweizer und Chinesen eines gemeinsam - sie halten den Klimawandel für die grösste Bedrohung der Zukunft. Meine Erklärung dafür ist, dass die Chinesen die Umweltverschmutzung und Klimawandel bereits deutlich am eigenen Leib erfahren und in China keine Klimaskeptiker das Thema verzerren. Die Schweizer dagegen sind überdurchschnttlich gut gebildet, nicht in einer wirtschaftlichen Krise und verstehen die gefährlichen Ausmasse der kommenden Bedrohung. http://www.nzz.ch/aktuell/wirtschaft/wirtschaftsnachrichten/wovor-sich-die-schweizer-fuerchten-1.18140092

Die China Studie
Um bei den Chinesen zu bleiben. In den Ferien haben Oliver und ich ein spannendes Buch gelesen: Die China Studie (the China Study). In diesem wird von einem amerikanischen Ernährungswissenschaftler eine Studie vorgestellt, bei der die Auswirkung von verschiedenen Ernährungsgewohnheiten auf die Gesundheit untersucht wurde, insbesondere der Unterschied zwischen hauptsächlich pflanzlicher im Vergleich zu gemischter Ernährung mit tierischen Produkten. Es wurde festgestellt, dass in Gegenden wo die Menschen unter 5% tierische Produkte zu sich nehmen, Krankheiten, wie Krebs, Schlaganfall, Herzinfarkt usw. viel seltener sind. Im Buch werden die Zusammenhänge genau erklärt und auch Forschungsergebnisse an Tieren bestätigen diese Studie. Oliver und ich haben in den letzten Jahren sowieso schon deutlich weniger tierische Produkte gegessen und sind dabei unsere Ernährung noch weiter umzustellen. Es ist spannend wie lecker und toll man mit Gemüse, Obst und Hülsenfrüchten, Hafermilch usw. kochen kann und wie abwechslungsreich plötzlich unsere Ernährung ist. Es gibt auch noch spannende Filme und Vorträge zum Thema. Ich glaube weiterhin nicht, dass eine rein vegane Ernährung sinnvoll ist, aber die tierischen Anteile zu reduzieren, tut nicht nur der Umwelt, sondern auch unserer Gesundheit gut.

Aktiv werden
Auf den Herbst hin gibt es viele Aktionen und Informationen zum Thema, deshalb in dieser Mail einfach mal eine Liste von Terminen und Aktionen:

In Deutschland:
Wahlen: Abstimmen ist die beste Art sich einzusetzen.
In der Schweiz:
Anstatt Klimacamp und Menschenstrom findet dieses Jahr das Energie-Camp statt. Eine Woche im September. Olli und ich werden mit den Kindern am Wochenende 7.-8.9. dort sein.

Workshops, Vorträge, Gemeinsam für Veränderung für die Zukunft
im September: http://danach.info/

Petitionen:
Die jungen Grünen wollen das Schweizer Klima als Weltnaturerbe schützen lassen. Eine gute Idee finde ich: http://www.klimapetition.ch/

In Zürich:
Unsere Filmreihe Nebenrolle Natur geht weiter. Wir zeigen an folgenden Daten bewegende Filme in der Roten Fabrik. Jeweils mit Verlosung und spannenden Gästen auf dem Podium.
Do. 12. Sep: The Island President
Do 17.Okt: Somewhere In New Mexico before the End of Time
Do. 14. Nov: Meat the Truth
Do. 12. Dez: Girls Rising

Eine spannende Veranstaltung im Hub mit einem der renomiertesten deutschen Klimawissenschaftlern, es gibt noch wenige Plätze:


Lichtblick
Wir haben uns fast den ganzen Sommer mit Früchten aus dem Garten ernährt. Von Erdbeeren im Juni zu Him- und Johannisbeeren im Juli, jetzt Brombeeren und nun werden die Trauben reif. Und das schöne ist: Die Anpflanzung und Pflege von diesen Früchten ist fast keine Arbeit - siehe Photo im Blog. So essen wir direkt auch ein bisschen Sonnenenergie.
Diese kann neu auch in Solarzellen noch effizienter genutzt werden. Der neue Rekordwirkungsgrad ist bei 44.1 %


Liebe Grüsse
Christina