Freitag, 1. März 2024

In Zürich geht was

Aktuell für ZürcherInnen


In wenigen Tagen am Montag 4.3. - also sehr bald gibt es gleich zwei wichtige Veranstaltungen in Zürich.


Einmal von der Klima-Stadt Zürich einen Workshop in dem man gemeinsam mit der Stadträtin und Vorsteherin Tiefbaudepartement Simone Brander die Zürcher Verkehrspolitik diskutieren kann.

Montag, 04. März, 19.30 Uhr, Kulturpark, Zürich West, Pfingstweidstrasse 16

Weitere Infos hier.




Und bei films for future geht es auch in die nächste Runde, am Montag ab 18h30 gibt es einen Arbeitsworkshop, in dem wir mit allen HelferInnen zusammenkommen und die AG's für das Festival 2024 bilden. Hier kann man auch noch gerne mitmachen.

Bei Interesse bitte melden: info@films-for-future.org

Und nicht vergessen am Wochenende gibt es eine wichtige Abstimmung. 

Liebe Grüsse

Christina

Montag, 1. Januar 2024

2024 Voller Hoffnung in ein weiteres Desaster Jahr

Lichtblicke im 2023

Sylvester und damit das Desaster Jahr 2023 liegt hinter uns. Obwohl man durch die Nachrichten vielleicht eher die schlechten Seiten in Erinnerung hat, gab es durchaus auch hoffnungsvolle Entwicklungen.

Die Klimakonferenz in Dubai (COP 28) hat trotz vieler Kritiken und dem langsamen Vorwärtskommen einen wichtigen Fortschritt gebracht: Zum ersten Mal einigten sich 200 Länder darauf, von fossilen Brennstoffen wegzukommen, und mehr als 100 Länder vereinbarten, den Einsatz erneuerbarer Energien bis 2030 zu verdreifachen. Und gerade weil die Konferenz in einem Ölland stattfand, wurden diese Länder in die Pflicht genommen, nicht für ein Scheitern verantwortlich zu sein. 

Die Solarenergie boomt wie nie zuvor, durch den Krieg und durch immer weitere Verbesserung der Technologien beschleunigt. Die Preise für Solar und Wind sind noch mal gefallen und 2023 hat wieder ein Rekord-Zubau an Solaranlagen stattgefunden. Weltweit hat weiterhin China die Nase vorn, hier werden vermutlich bis zu 230 Gigawatt zugebaut, in Europa immerhin rund 60 Gigawatt, was wieder einer 40%igen Steigerung zum letzten Jahr entspricht. Insgesamt rechnet die IEA (Internationale Energie Agentur) mit einem Zubau von 440 Gigawatt weltweit, das ist soviel wie derzeit gesamthaft in Deutschland und Spanien vorhanden ist (Euronews).

Laut dem PV-Magazin Schweiz wird auch in der Schweiz mehr als 40% Steigerung im 2023 erreicht und damit scheint die Schweiz auf gutem Weg das geplante Solar-Zubauziel für 2030 zu erreichen. 

Klima und Finanzen

Mein Mann Oliver ist in der Klima-Finanzindustrie tätig und laut seiner Aussage gab es einige wichtige Entwicklungen im 2023 darunter:   

Die "Taskforce on Nature-related Financial Disclosures (TNFD)" wurde aktiv und bringt Themen wie Biodiversität und andere Einflüsse auf die Natur in die Finanzindustrie. Durch Reporting gemäss ausgearbeiteten Standards sollen diese Überlegungen in die Geschäftstätigkeiten einfliessen und die Bedeutung einer intakten Natur stärken.

Geld wird vermehrt klimafreundlich angelegt, z.B. getrieben durch einen neuen Fond für Pensionskassen (Rentenkassen) in den sofort 2 Milliarden Euro flossen ( Ilmarinen ETF). Die Bewertung erfolgt anhand von Kennzahlen, an denen Oliver massgeblich mitgearbeitet hat.

In der Schweiz wurden die Swiss Climate Scores eingeführt um Transparenz bei der klimaverträglichen Ausrichtung von Finanzanlagen zu schaffen.

Innovationen

Wie einige von euch sicher wissen, beschäftige ich mich an der Fachhochschule mit Energie-Innovationen und Startups. Es gibt zahlreiche neue Innovationen im Bereich Klimaschutz, hier einige tolle Beispiele, die Hoffnung machen:

Das schwedisches Startup Modvion baut Windturbinen aus Holz, so dass deutlich weniger Stahl und Beton für die Windanlagen verbaut wird. 

Das Schweizer Startup Unbound Potential erhält 3 Millionen Euro an Fördermitteln um seine neue membranlose Redox Flow Batterie weiter zu entwickeln und die Produktion hier in Europa aufzubauen. 

Die Startups Voltiris und Insolight bringen neue Konzepte in die Agro-Photovoltaik, wodurch unser wertvolles Ackerland sowohl für den Anbau, wie gleichzeitig für die Energiegewinnung genutzt werden kann. Insolight baut speziell transparente Solardächer und Voltiris hängt transparente Solarflächen in bestehende Glashäuser. dhp-Solutions dagegen setzt auf Solarflächen, die bei schlechtem Wetter eingefahren werden und daher mit weniger Trägern auskommen und z.B. Parkplätze oder Kläranlagen überdachen können. 

Negative Emissionen

Alle CO2 Reduktionen werden aber nicht ausreichen, die dramatische Erhitzung unseres Planeten zu verhindern, es sind schon zu viele Treibhausgase in der Atmosphäre. Deshalb wird auch ganz intensiv an negativen Emissions Technologien (NET) geforscht, wobei also diese Treibhausgase - vor allem CO2 - wieder aus der Luft entfernt werden. Grundsätzlich passiert das ganz toll durch Pflanzen, die beim Wachsen natürlich CO2 aufnehmen und zu Holz, Blättern usw. verarbeiten. Aber wenn die Pflanzen im Herbst absterben oder verbrennen, dann wird das CO2 wieder frei. Es gibt nun verschiedene Ansätze, das CO2 dauerhaft zu speichern, z.B. indem mehr Holz in Holzbauten fliesst oder indem man aus Biomasse Biokohle macht und diese im Boden einlagert. Das Schweizer Startup Climeworks holt mit riesigen Ventilatoren das CO2 direkt aus der Luft, es wird dann verflüssigt und in den Boden verpresst, wo es tatsächlich zu Stein reagiert - klingt toll, braucht aber sehr viel Energie.

In einem Projekt haben wir die bestehenden Technologien (NET) für die Schweiz zusammengetragen und in einem einfach verständlichen Zwischenbericht veröffentlicht, schaut doch mal rein, wenn ihr mehr wissen wollt. 

Ein anderes wichtiges Projekt ist die Betreuung meiner Startup Datenbank, wo ich mittlerweile fast 1000 Schweizer Startups mit Impact zeige. Das Ganze ist für alle öffentlich zugänglich, man kann nach Technologien oder auch Anwendungsbereichen filtern. Mir gibt es jeweils sehr viel Hoffnung, wenn ich sehe welche tollen neuen Entwicklungen entstehen. 

Unser films for future festival hatte so viele Zuschauer wie nie, rund die Hälfte der 50 Vorstellungen waren ausverkauft und wir hatten ganz tolles Feedback. Durch Filme konnten wir so rund 5600 Menschen mit wichtigen Nachhaltigkeitsthemen erreichen. 

Wie weiter

Ich hoffe, ich konnte euch mit meinem kleinen Rückblick etwas Hoffnung auf eine positive Zukunft machen. Diese bedingt natürlich, dass alle Anstrengungen für eine drastische Reduktion unserer Emissionen weiter gehen müssen.  Ich würde mich freuen, wenn ihr mir auch über Lichtblicke oder Hoffnungsträger schreibt. Gerne werde ich in meinem Newsletter auch in Zukunft immer mal wieder eine Innovation oder positive Entwicklung beschreiben. Ich wünsche euch ein ganz erfolgreiches 2024 und hoffe möglichst viele mal wieder persönlich zu sehen. 

Liebe Grüsse

Christina






Mittwoch, 15. November 2023

Warum Ständeratswahlen so wichtig sind

 Liebe Alle

Geht wählen für die Ständeratswahl am Sonntag: In Zürich ist Tiana Moser die umweltfreundliche Wahl.

Die zweiten Ständeratswahlen stehen an, diesen Sonntag 19.11. ist Stichtag. In einigen Kantonen gibt es Chancen, dass umweltfreundlichere Kandidierende gewählt werden, deshalb umso wichtiger diese Woche wählen zu gehen und möglichst viele Menschen dazu aufzufordern.

Warum ist das so wichtig?

Im Ständerat sind nur 46 Personen, im Vergleich zu 200 im Nationalrat. Der Kanton Zürich mit über einer Million Einwohner hat hier zwei Vertreter genau wie Uri mit nur 35'000 Bewohnern. Man sieht, dass in dieser Kammer jede Person eine grosse Macht und Einfluss hat. Derzeit sind dort überwiegend alte Männer und die Mitte & FDP sind im Vergleich zu den Gesamtstimmen in der Bevölkerung deutlich über vertreten. Wie man sieht, hat die Umwelt mit 8 sicheren Stimmen (GPS und SP  zusammen) derzeit einen sehr schweren Stand und braucht dringend weitere Stimmen. Deshalb ist umso wichtiger, dass der graue Balken = die noch zu wählenden Kandidierenden, möglichst umweltfreundlich sind. 

Gerade im Kanton Zürich steht ein Rechtsaussen SVP Hardliner, der Velohasser, Frauenblockierer und LGBTQ-Kritiker ist, in Konkurrenz zu einer umweltbewussten GLP Frau, Tiana Moser.  

DESHALB unbedingt bis Sonntag wählen gehen und möglichst viele Menschen daran erinnern und sagen worum es geht, nämlich um eine umweltfreundlichere, soziale und weltoffene Politik in den nächsten 4 Jahren. 

Danke und liebe Grüsse

Christina




Freitag, 3. November 2023

films films films und WAHLEN

 Aktuell in Zürich und der Schweiz

In Zürich startet heute unser films for future Festival mit über 50 sehenswerten Dokumentarfilmen. Es läuft vom 3.-26.11. in verschiedenen Kinos und Sälen in Zürich. 

Ich freue mich sehr über alle die zum Festival kommen und es weiter empfehlen! Wäre schön euch zu treffen.

Ihr seid nicht in Zürich: Kein Problem ! Meldet euch bei uns, wenn ihr einen der Filme an einem Anlass zeigen wollt. Wir unterstützen euch dabei. Es lohnt sich also auf jeden Fall die Filmliste durchzuschauen, teilweise sind die Filme auch online verfügbar (leider dann ohne unsere spannenden Podiumsgäste).

Hier noch etwas spezifisch Schweizerisches : Es gab ja Wahlen und obwohl die Grünen Parteien im Vergleich zur Wahl 2019 Stimmen verloren haben, sind sie doch insgesamt stark vertreten. Und es gibt noch eine Chance wichtige Sitze für die Umwelt zu gewinnen: Die zweiten Wahlgänge der Ständeratswahlen, wo in vielen Kantonen Rechtsaussen Kandidaten (meist alte Männer) gegen jüngere, umweltfreundlichere und eher weibliche KandidatInnen antreten. 

Hier kann man was bewegen, denn in der kleinen Kammer sind derzeit nur 26% Frauen und jede Stimme hat ein starkes Gewicht. Es gibt verschiedene Möglichkeiten.

  • Wählen gehen
  • Möglichst viele im eigenen Umfeld an die Bedeutung dieser Wahl erinnern
  • Für den Wahlkampf spenden
  • Auf Social Media Posts liken, teilen, selber etwas posten / machen.
  • Die meisten Kandidaten haben Helferteams, die sich über Verstärkung, z.B. beim Flyern usw. freuen, hier kann man sich üblich auch via Webseite melden.

Ich würde mich freuen, wenn wir hier etwas für unsere Zukunft erreichen können. In Zürich z.B. ist der SVP Kandidat Frauenblockierer, Velohasser, Klimaleugner und hat was gegen LGBTQ 😓

PS: die Tipps oben kann man auch in Deutschland beherzigen, denn Politiker und Parteien auf der Umweltseite haben oft keine starke Lobby oder Geldgeber hinter sich. Hier kann schon ein kleiner Betrag einen Unterschied machen. 

Herzliche Grüsse und bis bald (vielleicht am Festival)

Christina










Freitag, 22. September 2023

Autofrei Velo fahren, Klima und Klagen



In der Schweiz gibt es in den nächsten Tagen spannende Aktionen:

      • Heute Freitag 22.9. ab 18h30 Velodemo in Zürich am Helvetiaplatz
      • Sonntag 24.9. SlowUp: Das ganze linke (Goldküste) Zürichsee-Ufer ist von 9-17 Uhr für den motorisierten Verkehr gesperrt. Das Wetter soll toll werden, also eine super Gelegenheit mal Autofrei bis an den Obersee zu radeln. Es gibt auf der ganze Strecke Feste.

Nächste Woche Samstag 30.9. ab 14 Uhr Nationale Klimademo in Bern. Es gibt immer noch Sonderzugplätze um günstiger nach Bern zu kommen, schaut auf der SBB App.

Ich würde mich freuen, den ein oder anderen dort zu sehen. 

Und noch eine positive Nachricht: "Kalifornien verklagt die Ölindustrie: Der US-Bundesstaat Kalifornien verklagt fünf der weltgrößten Ölkonzerne. Es geht um Umweltschäden und den Vorwurf der Irreführung. Kalifornien reichte Klage gegen die Unternehmen Exxon Mobil, Shell, BP, Conoco Phillips und Chevron sowie gegen den Industrieverband American Petroleum Institute." Ich finde diese Klagen wichtig, so dass Klimaschädiger sehen, dass sie unter Umständen nicht ungeschoren davon kommen und im besten Fall die Schäden finanziell ausgleichen. 

Liebe Grüsse Christina

Strecke vom SlowUp:



Donnerstag, 24. August 2023

Grosse Klima-Aktionen im September

Hi

Du hast lange nichts mehr von mir gehört, was aber nicht heisst, dass ich nicht jeden Tag überlege, wie ich das Klima retten könnte. Auch heute wieder sitze ich schwitzend hier und denke darüber nach 🥵 Denn wenn es nicht gelingt, dann sitzen wir alle tief in der 💩 Aber alleine schaffe ich es nicht 😩 Vielleicht haben wir gemeinsam eine Chance🙏 Es gibt zwei grosse Demos im September, an denen wir Klimaschutz wieder auf die Agenda bringen können. 

15.9.23: In Städten weltweit Globalen Klimastreik 🔥✊🏼🌍 (17:30 Central, Zürich)

30.9.23: In Bern Nationale Klimademo (14:00 Bollwerk, Bern)

Ich habe ja schon viel geschrieben, warum das nötig ist, aber es scheint schlimmer und früher zu kommen als viele dachten. Die enormen Hitzewellen, Waldbrände, hohen Meerestemperaturen und Überschwemmungen diesen Sommer beweisen einmal mehr, wie sehr die Klimakrise schon jetzt auf unserem Planeten wütet. Durch Extremwetter können innerhalb von wenigen Stunden ganze Landstriche verwüstet werden. Auch hier in der Schweiz werden sich verheerende Waldbrände immer weiter ausbreiten - kaum vorstellbar noch vor wenigen Jahren. 

Es gibt also gute Gründe aktiv zu werden, denn nur gemeinsam können wir ein starkes Signal an Politik und Wirtschaft senden.

Ich werde vermutlich am Samstag 30.9, gegen 12h30 aus Zürich los fahren - wer ist dabei?

Herzliche Grüsse und bis bald

Christina

PS: Gerne bei mir melden, wenn du eine bessere Idee zur Klimarettung hast - und bei der Umsetzung hilfst : )

Dienstag, 14. Februar 2023

Montag, 21. November 2022

Endspurt - Noch eine Woche films for future Festival

 Aktuell

Die Klimakonferenz in Ägypten geht zu Ende und wieder keine Ergebnisse, die auch nur annähernd zu der Bedrohung passen, die uns bevor steht. Es wird um Details gefeilscht und übersehen, dass es ums Ganze geht und wir das Rad irgendwann einfach nicht mehr zurückdrehen können. 

Nur mit massivem Druck aus der Bevölkerung und Ländern, die einfach voran gehen, wird es noch etwas mit der Rettung der Tiere und Menschen.

Dazu lief im Filmfestival Samstag der Film "Everything will change"  Wenn ihr Gelegenheit habt, dann unbedingt noch anschauen. Ich selber lese gerade das Buch "The ministry for the future"- sehr komplex, schwer zu lesen und keine leichte Kost, aber trotzdem teuflisch gut. Ich bin erst halb durch, wäre gespannt mit euch zu diskutieren, wie ihr es findet.

films for future festival

Nun aber zurück zum Festival: Wer in oder um Zürich wohnt. Das Festival läuft noch bis zum Sonntag Abend 27.11. und es gibt viele gute Filme. Heute Abend z.B. " die fetten Jahre sind vorbei" für sehr spontane. Die bekannte Schauspielerin Julia Jentsch ist anwesend.

Weitere Highlights diese Woche: Morgen der Film "Animals" und am Wochenende vieles mehr, unter anderem mit mir als Podiumsgast in der Rolle der Atombefürworterin - ja kaum zu glauben aber Angesicht der Klimakrise muss man das kleinere Übel wählen. Schnappt euch für den Wochenendpass für 21 CHF und geniesst freien Zugang zu allen Filmen und unserem abwechslungsreichen Programm mit Band, Bar und Networking.

Liebe Grüsse

Christina

Donnerstag, 3. November 2022

films for future festival 2022

 Aktuell

Warum noch ein Festival machen? Warum noch Filme schauen zum Thema Klimawandel? Hat doch eh alles keinen Sinn mehr. Denkt ihr auch manchmal so? 

Und trotzdem haben wir es durchgezogen. Das films for future festival 2022 ist noch grösser, vielfältiger und aktueller. Unser Team ist divers und es macht richtig Spass mit ihnen zusammen zu arbeiten und auch die Anlässe sollen Spass machen. 

Denn aufgeben ist keine Option und es gibt so viele tolle Filme, die nicht nur zeigen, was schief läuft, sondern wie Menschen sich wehren, Lösungen suchen und zusammen halten. Das gibt Mut und Kraft weiter zu machen. Ausserdem triffst du beim Festival viele Gleichgesinnte und tolle Menschen. 

Für alle in Zürich und Umgebung:

Kommt und schnappt euch den Festivalpass - mit 42 CHF ein unschlagbares Angebot! 3.11.-27.11. an vielen Standorten in Zürich Stadt.

Für alle anderen: 

Schaut euch das Programm an, lasst euch inspirieren. Wir unterstützen euch, wenn ihr einen der Filme in euren Kreisen zeigen wollt. Einige sind auch frei verfügbar. Meldet euch.


Für alle, die die Wirkung von Filmen bezweifeln: Schaut diesen Clip der in 5 Minuten erklärt, wie der Thwaites Gletscher in der Antarktis unsere Welt verändern wird.

Trotzdem nicht verzagen, sondern aktiv werden!

Liebe Grüsse

Christina

 


Sonntag, 28. August 2022

Die Klimakrise ist da

 Aktuell

Quelle Bild: Map of the future of water, das Bild zeigt Regionen, die in den letzten Jahren Wasser verloren haben rot an. 

Trockenheit und Hitze auf der ganzen Welt:  Nicht nur bei uns, sondern auch in den USA und China gehen die Wasservorräte zu Neige, grosse Flüsse trocknen aus, das Grundwasser sinkt ab. Die Forschung zeigt, dass viele Regionen in den letzten Jahren massiv Wasser verloren haben, unter anderem auch fast ganz Deutschland und die Schweiz. So seltsam es für uns zu sein scheint, auch bei uns könnte es zu  langfristigen Dürren kommen und nicht mal die Trinkwasserversorgung ist überall gesichert. 

In China sorgt derzeit nicht nur das Corona Virus für geringe Produktivität, auch die Wasserknappheit bremst das Land aus. Denn die grossen Kraftwerke können ohne Wasser weniger Strom liefern, viele Unternehmen brauchen zusätzlich Wasser für die Produktion, z.B. steht derzeit eines der weltweit grössten Werke für Li-Batterien still. Das wird in Kürze Auswirkungen auf den globalen Markt haben. 

So merken wir alle plötzlich, dass das Wirtschaften auf einem durch Klimakrisen geschüttelten Planeten immer schwieriger wird und es bald nicht mehr um unseren Wohlstand, sondern um unser Überleben geht. Deshalb umso wichtiger: 

Kommt am Freitag den 23.9. zum globalen Klimastreik. Es gibt sicher auch einen in eurer Nähe. Nur mit kraftvollen Klimaprotesten können wir genug Druck aufbauen, um die Regierungen zum Handeln zu zwingen. Nur mit klaren Gesetzen und Regeln können wir die Klimakrise noch bremsen. 

Also weitersagen und am 23.9. mit auf die Strasse kommen.

Zürich: Bürkliplatz 17:30

auch in vielen weiteren Schweizer und Deutschen Städten 

Bis hoffentlich ganz bald

Christina


PS: Hier noch eine spannende Dokumentation zum Thema:

This is a three-part documentary series. Episodes will be released weekly on the following dates: Part 1: The fight for water - August 10 Part 2: What happens when our water dries up? - August 17 Part 3: Who owns water? - August 24




Donnerstag, 24. März 2022

Heiss - Heisser - Antarktis

 Aktuell


Ok, der Titel ist vielleicht etwas übertrieben - ist ja immer noch minus 10 Grad in der Antarktis, aber eben normal wären eher -40°C. Der bisherige "Hitze"-Rekord wurde damit um Grössenordnungen gebrochen. 

Die Klimakrise katapultiert sich damit zurück in die Aufmerksamkeit, und konkurriert dabei mit Corona und Ukraine. Ganz zu schweigen von den grossen Überschwemmungen in Australien, die bei uns kein grosses Thema waren. 

Leider haben die Ukraine- und Klimakrise zwei ähnlich negative Auswirkungen - sie stellen unsere Lebensmittelversorgung in Frage. Die Ukraine sorgt für rund 5% der weltweiten Getreideversorgung und ist natürlich auch beim Sonnenblumenöl wichtig. Und auch die Klimakrise beeinflusst die Landwirtschaft und hat schon in den letzten Jahren immer wieder zu Ernteeinbussen geführt. 

Deshalb finde ich es manchmal etwas krass, wenn bei uns überlegt wird, ob wir uns das Autofahren noch leisten können, während es für andere gleich ums Verhungern geht. Die Ukraine-Krise zeigt auf, dass wir endlich von Öl und Gas unabhängig werden sollen und auch für den Klimaschutz ist es essenziell, dass wir davon los kommen.

Ich habe gar keine Lust mehr auf solch schlimmen Nachrichten und vermutlich geht es euch ähnlich. Trotzdem muss ich mich heute wieder bei euch melden, denn es ist und bleibt super wichtig, dass wir die Klimakrise nicht vergessen und weiter dafür eintreten. Die Entwicklungen an der Antarktis zeigen, dass die Klimakrise sich beschleunigt. Wenn erst mal grosse Mengen von Festlandeis ins Meer rutschen, dann kann es zu einem plötzlichen Anstieg des Meeresspiegels führen. Was das bedeuten könnte, zeigt die aktuelle Flüchtlingswelle.

Ich bin überzeugt. Je mehr Menschen realisieren, dass wir doch was tun können, desto eher können wir die negative Energie in etwas positives verwandeln. Es gibt viele Möglichkeiten, hier nur ein paar spontane Ideen:

  • Einsparungen bringen immer was und sind ganz einfach: Heizung runter - Pulli an, weniger fahren, weniger verbrauchen und kaufen und ganz wichtig : Darüber Sprechen.
  • Gemeinsam mit anderen etwas organisieren: z.B. Druck für autofreie Sonntage machen. In der Gemeinde Elektrobusse anschaffen ....
  • Mit Bauern eurer Region über klimaresiliente Anbaumethoden sprechen. 
  • Kleinwindrad in den Garten, Solar aufs Dach
  • .....

Wenn ihr aber wenig Zeit habt und trotzdem was beitragen wollt. Dann geht zu den Klima-Demos. Das ist wirksam und braucht ganz wenig Aufwand. Es gibt auch denen Mut, die viel Zeit in diese Organisationen stecken und hat grosse Signalwirkung auf Politik und Wirtschaft. 

Morgen, am Freitag 25.3. ist Globaler Klimastreiktag. 

Hier findet ihr eine Karte mit weltweiten Aktionen 

Hier finden die CH-Aktionen statt:

- Bern: Demo, 17:00 Uhr, Bundesplatz

- Basel: Velodemo, 17:30 Uhr, De-Wette-Platz

- Neuchâtel: Velodemo, 17:30 Uhr, Espl. Léopold-Robert

- Zürich: Demo, 16:30 Uhr, Helvetiaplatz

- Chur: Demo, 17:00 Uhr, Alexanderplatz

- St. Gallen: Demo, 12:20 Uhr, Kantipark


Am 9.4. gibt es dann in der ganzen Schweiz die nächsten grossen Aktionen.

Wäre schön den ein oder anderen dort zu sehen, packen wir es an.


Liebe Grüsse

Christina



Mittwoch, 23. März 2022

Globaler Klimastreik People not Profit

Weltweiter Klimastreiktag am Freitag den 25.3. 2022

In der Antarktis ist es heiss und auch sonst spielt das Wetter immer mehr verrückt. Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir nun wieder voll fürs Klima einstehen:  

🙂 Kommst du auch diesen Freitag 16:30 an den Helvetiaplatz in Zürich. In der Antarktis ist es derzeit 30°C zu warm 🥵 - das Klima wird immer krasser => Wir können nicht warten bis alle Krisen vorbei 🤔 sind, sondern müssen jetzt für unsere Zukunft kämpfen:  #PeopleNotProfit, in Zürich , 16:30 Uhr, Helvetiaplatz, natürlich auch in anderen Ländern, aber auch in Bern, Basel usw. siehe auch

 In der Schweiz☝️ https://climatestrike.ch/events.


Weltweite Aktions sind hier zu finden:

https://fridaysforfuture.org/action-map/map/


Hier finden die CH-Aktionen statt:

- Bern: Demo, 17:00 Uhr, Bundesplatz

- Basel: Velodemo, 17:30 Uhr, De-Wette-Platz

- Neuchâtel: Velodemo, 17:30 Uhr, Espl. Léopold-Robert

- Zürich: Demo, 16:30 Uhr, Helvetiaplatz

- Chur: Demo, 17:00 Uhr, Alexanderplatz

- St. Gallen: Demo, 12:20 Uhr, Kantipark


Wäre schön den ein oder anderen dort zu sehen. 

Liebe Grüsse

Christina

Dienstag, 18. Januar 2022

myNewEnergy : Übergabe der Geschäftsleitung

 Aktuell

Ich habe im Januar 2022 die Geschäftsleitung von meinem Startup myNewEnergy an Beatrice Jäggi übergeben. Ich selber werde mich mehr auf meinen Job an der ZHAW und mein Engagement bei den Vereinen konzentrieren. Als Verwaltungsratspräsidentin bleibe ich myNewEnergy aber erhalten.

Beatrice hat schon im letzten Jahr viele Aufgaben übernommen und vor allem das Projekt Stromlandschaft erfolgreich geleitet. Schaut es euch einmal an, wir zeigen grafisch, wie fortschrittlich die Standardprodukte pro Postleitzahlregion in der Schweiz sind.

Ich hoffe, dass ich nun auch wieder mehr zum bloggen komme.

Herzliche Grüsse

Christina


PS: Hier die Medienmitteilung zum Wechsel


Samstag, 13. November 2021

films for future festival 2021

Nach langer Zeit des Bangens, wann wir unser Umwelt-Filmfestival wieder durchführen können, ist es jetzt endlich soweit. Wir hatten viel vor und nun ist es Realität. 25 Filme, viele davon zeigen wir im grossen Kinosaal. Mit bewegenden, inspirierenden Filmen wollen wir einerseits die Natur näher bringen, aber auch Probleme und Lösungen aufzeigen. Das films for future festival 2021 ist gut gestartet - unglaublicherweise habe ich ganz vergessen euch darüber zu informieren. Wir konnten schon 2 mal den Saal ganz füllen und haben an allen bisher 8 Festivaltagen unser Publikum begeistert. 

ABER es gibt noch viel zu sehen - bis zum Sonntag den 28.11. zeigen wir noch 16 tolle Filme, z.B. morgen "The biggest little farm" über alternative Landwirtschaft, am 22.11. "66 Meter" über Forschung zum Anstieg der Meerespiegel oder unser Abschlussfilm "Youth unstoppable" der eine junge Aktivistin begleitet, die schon als Teenager anfing die Klimabewegung filmisch zu begleiten.

Ich selber werde am Samstag den 20.11. um 17 Uhr den Film Ökozid moderieren, der ein zukünftig mögliches Gerichtsverfahren gegen Deutschland thematisiert. Wie immer haben wir jeweils nach dem Film spannende Gäste da, teilweise die Filmemacher, Protagonisten oder auch Experten zum Thema.  Wir zeigen unsere Filme im Kino Kosmos und Karl der Grosse im Niederdorf. 

Vielleicht interessieren euch auch die 10 Finalisten des Clip-Awards - unseres Kurzfilm Wettbewerbs, bei am Montag dem 15.11. das Publikum die 5 Gewinner bestimmen wird.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr das Festival weiter empfehlt oder selber schauen kommt. Alles weitere findet ihr auf films-for-future.org.

In diesen Momenten geht Glasgow zu Ende. Oliver kommt gleich nach Hause zurück. Ich werde euch dann in Kürze hoffentlich Inside-Neuigkeiten aus Glasgow berichten können.  

Liebe Grüsse

Christina

Dienstag, 5. Oktober 2021

Extinction Rebellion - weitermachen für die Zukunft

Aktionswoche Extinction Rebellion

Es ist die Aktionswoche von Extinction Rebellion (XR), wobei in Zürich an mehreren Tagen die Strassen blockiert wurden. Das hat natürlich für grosse Aufregung und auch kontroversen Diskussionen geführt. Ich war vor Ort und habe am Montag als Peace-Keeper mitgeholfen und mit den Passanten und Autofahrern gesprochen. 

Insgesamt gab es sehr viel Verständnis für die Aktion, sogar von manchen Autofahrern, die übrigens sehr schnell umgeleitet wurden und fast nicht warten mussten. Passanten haben ihr Verständnis für die Proteste ausgedrückt und viele haben gesagt, dass es wichtig ist, dass die Klimakrise wieder stärker auf die Agenda kommt. 

Ich persönlich bin sehr dankbar, dass es mutige Menschen gibt, die für uns alle ihre Freiheit und ihre Zeit opfern. Dieser Mut entsteht aus der grossen Zukunftsangst, die viele von uns haben, da die Klimakrise so riesig ist und so wenig dazu passiert. Und selten werden von Politikern die Fakten und Konsequenzen ganz klar ausgesprochen. 

Deshalb finde ich die Forderungen von XR so wichtig: 

1. Sagt die Wahrheit.

(Wenn unsere Politiker und Wirtschaftsführer endlich klar sagen würden, was auf dem Spiel steht, dann würden sicher Notfallmassnahmen akzeptiert - so wie auch bei Corona)

2. Massnahmen müssen schnell kommen, es handelt sich um eine NOTSTAND

3. Massnahmen müssen von unabhängigen entschieden werden (z.B. eine Zufallsauswahl aus der Bevölkerung, die nicht von einzelnen Interessen abhängig ist)

4. Massnahmen müssen wissenschaftlich nachgewiesen wirksam sein


Immerhin wurde das Thema breit in den Medien aufgenommen und viel diskutiert. Oft sogar recht fundiert, da mehr und mehr die Trolle aus den Kommentaren verbannt werden.

Hier meine Kommentare in verschiedenen Medien:

SFR online Bericht 

Ich war vor Ort und habe mit vielen Passanten gesprochen, die positiv und verständnisvoll auf die Aktion reagiert haben. Die Klimakrise ist die viel grössere Bedrohung und da wir Menschen blind in unser Verderben rennen, verstehe ich die verzweifelten Jugendlichen, die ihre Zukunft retten wollen. Wir sind auf einem untergehenden Schiff, anstatt das Deck zu putzen, sollten wir die Lecks flicken. Extinction Rebellion sind derzeit die einzigen, die so konsequent die Dramatik aufzeigen.

Tagesanzeiger

Ich war vor Ort und habe mit vielen Passanten gesprochen, die positiv und verständnisvoll auf die Aktion reagiert haben. Die Klimakrise ist die grösste Bedrohung unserer Zukunft und da wir Menschen blind in unser Verderben rennen, verstehen viele die verzweifelten Jugendlichen, die ihre Zukunft retten wollen. Wir sind auf einem sinkenden Schiff, anstatt das Deck zu putzen, sollten wir die Lecks flicken. Extinction Rebellion sind die Einzigen, die so konsequent die Dramatik aufzeigen und fordern, dass wir endlich Klartext reden und sofort handeln. Sowohl die Politik, wie auch Unternehmen und sogar viele Umweltorganisationen wollen nicht die Wahrheit sagen, da es alarmistisch klingen könnte. Dabei wären höchste Alarmstufe und Klimanotstand angesagt. Ich bin Forscherin. Derzeit haben wir nach aktuellem Klimabericht 8 Jahre um mit 83%iger Wahrscheinlichkeit unter 1.5° zu bleiben. 83% !!! Ist das der Ernst der Politik und Wirtschaft. Keiner weiss, wann die Methanblasen im Sibirien hoch gehen. Wir spielen mit unserer Erde, als hätten wir eine Zweite. Alle Parteien und Wirtschaftsführer die nichts tun wollen sind radikal und extrem, da sie unsere Zukunft aufs Spiel setzen. Konservativ sein, heisst sofort vorsorglich handeln und unser Leben schützen.  Es ist leider umgekehrte Welt, denn weiter wie bisher ist das extremste und gefährlichste was wir machen können. Deshalb sitzen die echten Konservativen und Vorsichtigen nun auf der Strasse und lassen sich festnehmen. DANKE für den Mut.. 

Freitag, 24. September 2021

Weltweiter Klimastreik - mit dir?

 Aktuell - heute ist internationaler Klimastreik Tag



Es gibt immer viel zu tun - die Zeit ist knapp und alles immer dringend. So gehen oft die wichtigen Sachen unter. Wie z.B. heute fürs Klima zu streiken.

Weltweit ruft unsere Jugend zum Klimastreik auf. In den Medien - fast nichts - einige erwähnen, dass Greta Thunberg in Berlin teilnimmt - das wars dann auch schon fast. Deshalb wissen viel zu wenig Menschen von dem Streik und dass dieser an ganz vielen Orten stattfindet, allein in Deutschland sind 472 Streiks gelistet, in der Schweiz 9.

Es gibt halt überall Dringenderes - aber wenig Wichtigeres (Leider)

Aber vermutlich findest du ja, dass es reicht wenn andere sich die Zeit nehmen für den Erhalt des lebenswerten Klimas auf unserem Planeten zu streiken, weil du einfach heute wirklich nicht kannst - obwohl du das Thema ja wirklich super wichtig findest - wirklich - echt.

Leider denken zu viele Menschen wie du - deshalb wird das vermutlich auch nichts mit dem Klimaschutz. Keine Ahnung, warum ich die Hoffnung einfach trotzdem nicht aufgebe. 

Also vielleicht doch bis später beim Streik  - würde mich freuen. 

Christina

In der Schweiz, Zürich um 15:30 Uhr auf der Polyterasse der ETH

In Deutschland: In Freiburg um 12 Uhr Fahnbergplatz / Friedrichstrasse

In Velbert leider nichts eingetragen, aber dafür in Wuppertal 15 Uhr HBF, Wülfrath 15 Uhr Markt, Ratingen 15 Uhr Markt.

S. Klar kann man nicht überall hin, aber es gibt einige wichtige Termine, wie diese grossen jährlichen Streiks, die haben im 2019 ganz schön was bewegt.

Samstag, 17. Juli 2021

Drastische Massnahmen oder gar keine

Liebe Freunde


Heute morgen - um 6 Uhr an einem Sonntag! und an meinem Geburtstag! wälze ich mich mal wieder in meinem Bett und kann nicht wieder einschlafen, die Gedanken an die Klimakrise und wie wir Menschen es dermassen vermasselt haben, lassen mich mal wieder nicht mehr los.

Die Bilder aus Deutschland, die Brände in den USA , die Hitzewellen in Kanada und die riesigen Regenmengen lassen eine Zukunft deutlich werden, in der die Menschheit  - und aber auch leider alle Tiere und Pflanzen mit uns - von einer unbändigen Natur überrollt wird - einer Natur die unbegreiflich mächtig und nicht kontrollierbar ist.

Unser eigener Treibhausgas Ausstoss wird leider eine immer geringere Rolle spielen - ich würde sagen - wir haben es vergeigt.

Vergesst das restliche Carbon Budget! Vergesst die Milliarden Tonnen, die wir angeblich noch ausstossen dürfen, ohne das das Klima kippt! Das ist totaler Quatsch: Es ist bereits jetzt zu viel CO2 in der Atmosphäre, man sieht es einfach daran, dass alles um uns herum bereits schmilzt und zwar immer schneller. Und sehr wahrscheinlich sind einige Kipppunkte bereits überschritten - die Eisschmelze an der Arktis alleine bringt ein halbes Grad  mehr - durch nun schwarzes Wasser anstatt weisses Eis, wodurch deutlich mehr Wärme entsteht, d.h. die 1.5 Grad könnt ihr gerade vergessen, ausser ihr glaubt an den Weihnachtsmann.  

Eine Bekannte von mir hat gestern geschrieben: 

"Ich möchte mich bei Dir entschuldigen für all die Jahre in denen ich dir nicht 100% den Rücken gestärkt habe und auf deiner Seite diskutiert habe wenn es Klima Diskussionen gab. Oh mein Gott ist das frustrierend 😩"

Als ich anfing meinen Blog zu schreiben, vor nun immerhin 11 Jahren, hatten wir eine echte Chance es zu schaffen, wir waren damals bei rund 350 ppm CO2, nun sind wir bei über 410 ppm. Nur zur Erinnerung: Normal wären 270 ppm

Ich glaube immer weniger daran, dass wir noch eine Chance haben - vor allen auch nach der Abstimmung hier in der Schweiz, wo eine gut gebildete Gesellschaft trotzdem auf Lügenmärchen hereinfällt und es nicht schafft sogar mässige Klimaschutz-Gesetze anzunehmen. Aber trotzdem bleibe ich weiter dran, denn aufgeben ist einfach keine Option! Und eine Sache gibt mit Hoffnung.

Hätten wir in den ersten Corona-Wochen für eine Maskenpflicht gestimmt, hätten wir für Schulschliessungen gestimmt - sicher nicht !! Unsere Regierungen haben entschieden, dass es aufgrund der Gefährdung der Bevölkerung wichtig genug ist, es durchzusetzen  (Warum ging es hier - ein Verdacht ist zwar, dass die Politiker besonders Angst hatten, da die eigene Altersgruppe - alte Männer - besonders gefährdet war und es deshalb mit den Entscheidungen besonders schnell ging) Aber immerhin: Es ist also grundsätzlich möglich für unsere Regierungen Gefahren zu erkennen und danach zu handeln.

Deshalb, nachdem wir nun das Leben der mehrheitlich über 70jährigen gerettet haben, können wir uns dem Leben der jungen Menschen und der ganzen Natur, dem Leben der Menschen in Afrika, den Malediven, in Bangladesch zuwenden - wo schon lange Millionen von Menschen durch die Klimakrise sterben oder ihre Heimat verlassen müssen. Irgendwie scheinen diese Leben nicht ganz so wichtig zu sein.

Nun liebe Regierungen: Wie viele Menschen, Tiere und Pflanzen müssen erst an der Klimaerhitzung (die auch Überschwemmungen bringt) sterben, bis ihr reagiert. Leider sind wir schon mitten in der exponentiellen Entwicklung und leider mit einer Verzögerung von ein paar Jahren - nicht 2-3 Wochen wie bei Corona - was es für uns Menschen einfach sooo schwer macht, das Ausmass zu begreifen.

Stellt euch eine Hitzewelle, wie in Kanada vor, wir Menschen können vielleicht in gekühlte Gebäude gehen, aber was ist mit allen Tieren im Wald, den Vögeln, den Pflanzen - die müssen da draussen bleiben und elendlich verdörren. Vergesst technische Lösungen, die Natur ist zu mächtig und wir haben viel zu viele Angriffspunkte: Technische Lösungen bedeuten: Überleben nur für Reiche  (vielleicht) !

Sorry, dass ich euch an einem endlich wieder sonnigen Sonntag Morgen so überfalle, nur noch kurz meine Empfehlungen was man noch machen kann. Der einzige Weg, den ich noch sehe ist sehr drastisch: 

Wir müssen wie bei Corona, das Leben anhalten und jeden Prozess auf Klimatauglichkeit kontrollieren. Alle Kohlekraftwerke sofort abstellen, alles Bauen stoppen, alle Autos mit Verbrennungsmotor sofort abstellen, die meisten Nutztiere -vor allem Rinder - abschaffen, nur noch lebensnotwendige Prozesse am Laufen halten - ging ja bei Corona auch. Nur anders als bei Corona können wir auch nicht Unmengen bei Amazon bestellen und müssen wir das länger durchhalten und gleichzeitig anfangen alle Prozesse umzustellen, dazu gehören Umschulungen, Abscheidung von CO2 aus allen Verbrennungen, die unbedingt nötig sind. Wir müssen uns einschränken, CO2 muss verboten werden, mit einer Übergangsfrist natürlich, aber die darf nicht zu lang sein.

Aber wir dürfen weiterhin: Uns umarmen, tanzen, lachen, singen, Musik und Spieleabende machen, Theater, Kino, mit Freunden zusammen sein, wandern, Rad fahren und viele schöne Dinge  - von daher viel weniger schlimm als bei Corona. 

Crazy - aber wer hätte vor Corona gedacht, dass jemals 2 Monate ganz Europa nicht aus dem Haus geht und alle Airlines still stehen. Man sieht also, wo ein Wille ist, da ist ein Weg - aber haben wir den Willen die Welt (also unsere Zivilisation, die meisten Tiere und Pflanzen) zu retten?!

Da kommt doch sicher gleich die Frage: Wer soll das alles bezahlen, wie soll das möglich sein? Nun ja auch das zeigt die Corona Krise. Wieviel Geld da ist und wofür es eingesetzt wird, können wir selber bestimmen! Wofür wir Menschen unsere Arbeitskraft, Phantasie und Energie einsetzen, können wir selber bestimmen.  Wir drucken das Geld, wir machen das Finanzsystem, es ist nicht Naturgegeben. Wir haben es in der Hand und unsere Regierungen könnten es umsetzen - aber natürlich nur, wenn wir sie dabei unterstützen.

Gut und wenn ihr nun denkt - doch irgendwie hat sie Recht, aber was soll ich jetzt machen?

Eine der wenigen Gruppen, die das in aller Konsequenz fordern sind die Extinction Rebellion kurz XR. Diese gibt es mittlerweile weltweit, dort findet man Gleichgesinnte. Und auch wichtig, mit allen in der Umgebung sprechen, euch vernetzen. Ihr könnt ab sofort aufhören euch selber einzuschränken, Zeit mit der Optimierung eures eigenen Fussabdrucks zu verbringen, das ist zwar nett aber bringt NICHTS - spart euch die Zeit und Energie für den wirklich wichtigen Kampf, nämlich unsere Regierungen dazu zu bringen, endlich die Klimakrise als solche zu erkennen und wirksame Massnahmen zu ergreifen.

So, nachdem ich mir das von der Seele geschrieben habe, kann ich nun hoffentlich meinen Geburtstag heute geniessen, denn so schlimm auch alles ist - mit Freunden feiern und fröhlich sein, dass sollten wir uns nicht nehmen lassen. 

Liebe Grüsse Christina



Donnerstag, 3. Juni 2021

Endlich könnte die Schweiz aufschliessen

Liebe Freunde, Bekannte und Verwandte

Aktuell

In der Schweiz wird am 13.Juni über wichtige Initiativen abgestimmt, es geht dabei um Klimaschutz und Landwirtschaft, wobei beides eng zusammen hängt.

Viele meiner Leser sind im Ausland, was sollen sie diese Schweizer Abstimmung kümmern. Die dahinter liegenden Mechanismen sind aber generell gültig und deshalb hoffentlich für euch alle interessant.

In Befragungen zum Umweltschutz sagen bis zu 30% der Schweizer, dass die Klimakrise zu den dringendsten Problemen gehört, sogar 2020 während der Corona Pandemie ist die Klimakrise an Platz 2 der Probleme direkt hinter Covid und vor der Altersvorsorge.(Sorgenbarometer der Schweiz)

Man sollte also denken, dass eine Gesetzesvorlage mit vergleichsweise milden Regeln für den Klimaschutz, z.B. leicht teurerer Treibstoff und eine Flugticketabgabe ohne Probleme angenommen würde. 

Dem ist aber nicht so, denn die Öl- und Autolobby fährt mit voller Kanone Angstkampagnen, z.B. "Nur noch Reiche können fliegen oder Autofahren." Dabei geht es ihnen weniger um die Menschen, als um ihre eigenen Gewinne. Doch die Angstmacherei scheint wirklich zu verfangen, obwohl die meisten Argumente einfach FALSCH sind. Teurer wird es mehrheitlich für Reiche Vielflieger und Grossautobesitzer. Für die meisten Anderen ist die Rechnung positiv, denn ein grosser Teil der Abgaben wird zurück verteilt. d.h. mit der Einführung des neues Gesetzes profitieren endlich die Wenigflieger und -fahrer von einem Ausgleich, also 80% der Menschen.

Man sieht also, dass hier aus Angst und Egoismus nach dem Motto: "Mein Billigflug" gegen die "Zukunft der Menschheit" wirksamer Klimaschutz abgelehnt wird. Beim Autofahren könnte man die Mehrkosten durch die Anschaffung eines kleinen Elektrofahrzeuges sogar ganz vermeiden - im Gegenteil es wäre auf die Dauer deutlich billiger und wir behalten zusätzlich das Geld im eigenen Land anstatt es in korrupte, diktatorische Länder zu überweisen. Es ist wirklich verwunderlich, dass ausgerechnet die angeblich Konservativen nicht mehr Wertschöpfung im eigenen Land wollen und damit hier wirklich die Wirtschaft fördern.  

In dieser ganzen Diskussion geht oft die Ausgangslage völlig vergessen: Wir befinden uns am Rande eines globalen Klimakollaps, viele gefährliche Kipppunkte sind fast erreicht ! In der Covidkrise haben wir wieder gelernt der Wissenschaft zu zu hören. Die Impfung zeigt wie gut diese funktioniert. Beim Klima scheinen wir immer noch verdrängen zu wollen, was mittlerweile ganz klar ist:

"Stellt euch eine Teetasse vor, die ihr langsam über einen Tisch an die Kante schiebt. Das geht gut, solange noch der grösste Teil der Tasse auf dem Tisch ist. Der Tee bekommt bis hierhin nicht gross mit, dass er geschoben wird. Wenn man aber weiterschiebt, dann fällt die Tasse plötzlich runter und dieser Prozess lässt sich fast nicht aufhalten und ist auch nicht umkehrbar. Wir werden nie wieder den Tee zurück in die ganze Tasse bekommen"

So ähnlich ist es leider mit dem Klimasystem auch. Wenn erst mal Kipppunkte überschritten (Podcast) sind, dann kann es sehr schnell gehen und wir können einfach gar nichts mehr machen. Wohin willst du fliegen? An tote Korallenriffe - in verdörrte Regenwälder - an Strände mit Flüchtlingen - an ein totes saures Meer?

Freiwilligkeiten sind schön und gut, aber die Corona Pandemie hat auch gezeigt, erst klare Regeln helfen eine Krise wirksam zu bekämpfen. Das neue CO2 Gesetz wäre ein erster Schritt für solch klare Regeln. 

Ein weiteres Beispiel: Müllentsorgung! Wer viel Müll macht, muss viele Müllsäcke kaufen. Da sagt ja auch keiner, das ist ungerecht. Einfach in den Wald schmeissen ist glücklicherweise verboten. Auch dieses Gesetz musste aber irgendwann eingeführt werden. Warum sollte man also schädliches CO2 einfach gratis entsorgen können. Das macht keinen Sinn, wenn die Verschmutzung später die Allgemeinheit schädigt. 

Wir in der Schweiz denken oft, dass wir beim Umweltschutz sehr gut sind, tolle Berge, klare Seen, die Natur scheint so intakt zu sein. Aber das stimmt gar nicht: Wir haben in ganz Europa die meisten Flüge, die grössten Autos und die geringste Anzahl Solarzellen. Wir erreichen die Pariser Klimaziele nicht und diese sind nicht besonders ambitioniert.

Wer jetzt nein stimmt, denkt sehr kurzfristig, denn schon sehr bald werden die Kosten der Klimakrise ein Vielfaches von dem betragen, was es heute kostet.

Meiner Meinung nach geht das neue CO2 Gesetz überhaupt nicht weit genug, man sollte den Treibhausgas-Ausstoss klar reglementieren mit einem definierten Absenkpfad über die nächsten 10 Jahre. Es sollte gar nichts mit Geld zu tun haben, sondern alle müssten weniger verbrauchen und die Wirtschaft hätte endlich Anreize sich umzustellen. Aber immerhin ist das Gesetz ein erster Schritt in die richtige Richtung und bringt uns wieder ein bisschen näher an das Ziel, die Klimakrise zu verhindern. 

Ich hoffe deshalb, dass meine Schweizer LeserInnen mit JA stimmen und das auch weiter sagen.


Liebe Grüsse

Christina


PS:

In dem Blog ging es mehrheitlich ums CO2 Gesetz, aber auch die Trinkwasser- und Pestizidinitiative verdienen meiner Meinung nach ein JA. Will man konsequent sein, dann brauchen wir weniger Tierhaltung, das hilft Klima und Wasser. Es haben mehrheitlich die tierhaltenden Bauern ein grosses Problem mit der Trinkwasserinitiative, denn sie müssten das Futter plötzlich selber herstellen, kein Import mehr aus Regenwäldern. Weniger Tierhaltung ist also auch ein zentrales Anliegen für Klimaschutz.

Stellt euch ein Zürich ohne die 1200 Brunnen vor. Stellt euch vor, wir müssten die plötzlich alle abstellen, wegen  zu hoher Pestizidbelastung. So erging es schon einigen Gemeinden! Und auch hier ist es wie mit der Tasse, einmal im Boden und im Wasser kriegen wir das nicht mehr weg. Oder die Schweiz ohne Gletscher, diese gehen rasend schnell zurück....


Hier noch ein paar Links zu Infoseiten:

Die Wirtschaft zum CO2-Gesetz 

Der Bund zum CO2-Gesetz


Mittwoch, 12. Mai 2021

Kommentare zu Artikeln über Klimaprozesse

In Zürich stehen heute Klima-Aktivisten vor Gericht, die sich mit Blockaden für den Klimaschutz eingesetzt haben. In diversen Artikeln wird darüber berichtet. Ich habe einige Leser-Kommentare geschrieben. 


#Bankenprozesse #DiscreditSuisse

Im Watson: Neun Klima-Aktivisten müssen heute im Zürcher Volkshaus vor Gericht

Im Tagi: Klima-Aktivistinnen müssen im Zürcher Volkshaus vor Gericht

Im Nau: Neun Klima-Aktivisten müssen im Zürcher Volkshaus vor Gericht

Mein Kommentar (aus verschiedenen Einzelkommentaren zusammengesetzt)

Wer selber Kinder, Enkelkinder oder auch Nichten und Neffen hat sollte sich im Klimaschutz engagieren. Denn deren lebenswerte Zukunft hängt davon ab. Oder wollen wir wirklich heute auf Kosten unserer Kinder leben? NEIN - lasst uns investieren, unsere Energieversorgung umstellen und uns damit unabhängiger vom Ausland machen. Oder wollt ihr weiter mit Milliarden für Öl radikale Länder fördern, so dass deren Ölscheiche dann später hier auf Einkaufstour gehen können? Sonne, Wind, Wasser, wir haben die Ressourcen im eigenen Land und schaffen hier eine lebenswerte Zukunft. 

Diese Aktivisten setzen sich genau für diese unsere Zukunft ein. Es ist wissenschaftlich belegt, dass der Klimawandel die Erde für Menschen unbewohnbar machen könnte. Es ist sogar Menschenpflicht sich gegen diese Zerstörung einzusetzen, aber mindestens sollte es Menschenrecht sein und damit sicher nicht strafbar. In Deutschland hat das Verfassungsgericht bestätigt, dass die Regierungen nicht genug für den Klimaschutz tun. Hier in der Schweiz können wir bald mit einen JA zum CO2 Gesetz beweisen, dass wir nicht auf Kosten der kommenden Generation leben. Seien wir den jungen Menschen dankbar, die sich dafür einsetzen und unterstützen sie, indem wir an Demos gehen, Leserbriefe schreiben und JA stimmen.

Im Blick zur Abstimmung über Meinung zum CO2 Gesetz

Wer Kinder, Enkelkinder oder Bekannte mit Kinder hat, sollte sich für Klimaschutz engagieren. Denn deren lebenswerte Zukunft hängt davon ab. Oder wollen wir wirklich weiter auf Kosten unserer Kinder leben? NEIN - lasst uns investieren, unsere Energieversorgung umstellen, Egoisten entlarven und uns damit unabhängiger vom Ausland machen. Nur Verrückte oder Profiteure wollen weiterhin mit Milliarden Öl kaufen und damit radikale Länder fördern, so dass deren Ölscheiche später hier auf Einkaufstour gehen können? Schlaue und Bewahrer unserer Natur werden Sonne, Wind, Wasser nutzen. Wir haben die Ressourcen im eigenen Land und schaffen hier eine lebenswerte Zukunft für uns und unsere Kinder. Deshalb ein klares Ja zum ersten kleinen Schritt mit dem CO2 Gesetz. Alles andere wäre Wahnsinn.


Mehr Infos: https://www.climatejustice.ch/

Freitag, 7. Mai 2021

Essbarer Waidspital Park


Am Freitag 7. und Sonntag 9. Mai setzen wir den ersten Teil des Projektes "Essbares Wipkingen" im Waidspitalpark um  => für einen essbaren Waidspitalpark. Dieses Projekt für mehr essbare Pflanzen im Quartier wird im Rahmen des Gesamtprojekts Quartieridee von der Stadt Zürich gefördert und hat damit die Zustimmung des Waidspitals erhalten. 

Gemeinsam mit Freiwilligen aus Wipkingen pflanzen wir im Park Beeren und Obst. Die Ernte soll allen zu Gute kommen und zeigen, dass man mit wenig Aufwand in seiner Umgebung Leckereien erzeugen kann. Das Projekt soll auch anregen im eigenen Garten oder auf dem Balkon etwas Essbares anzupflanzen, dafür werden auch Kurse und Unterstützung angeboten. Die Pflanzung ist super gelaufen, danke allen Freiwilligen und Spendern, die mitgemacht haben. Es hat wirklich Spass gemacht mit so vielen motivierten Menschen zu arbeiten.

Die Projektwebseite Essbare Stadt ist gerade im Aufbau. Dort werden wir dann später über das Projekt berichten.  Hier schon mal Fotos von den Pflanzen und der gemeinsamen Aktion am Freitag.

Wir noch mitmachen will. Wir sind dabei eine Unterstützergruppe zu gründen, denn zumindest im ersten Jahr müssen je nach Bedarf auch noch giessen und vielleicht können wir das Projekt ja auch noch ausweiten. Es gibt so viele Parks und Flächen in Zürich.
Meldet euch bei : waidspitalpark  (aet) essbarestadt.ch

Hier 2 inspirierende Filme aus dem Ort Andernach, wo essbare Pflanzen in Parks angepflanzt werden:
https://www.youtube.com/watch?v=eD5d-P6KxoY
https://www.youtube.com/watch?v=SRMhxxUYVB8

Hier ein paar Bilder der Pflanzungen:
Zwischendurch waren wir über 15 Menschen. So kamen wir schnell vorwärts und waren um 12 mit allem fertig. 


die Himbeeren

Maulbeerbaum, kann bis zu 5 m hoch werden.

alle sind fleissig mit dabei

Johannisbeeren

sowohl Familien, wie auch ältere Personen sind willkommen

Johannisbeeren und die Bäume im Hintergrund

Es gibt Birne, Pflaume, Kirsche an dieser Stelle

Ich ( Christina) bin happy, dass das Projekt so gut läuft.


Unsere Pflanzen wurden pünktlich geliefert, danke Eugen Bühlmann, Gartenfachmann aus Stäfa.
Vielen DANK.

 
Die ersten Beeren haben wir an der Kinderkrippe gepflanzt. Diese wird uns bei Giessen unterstützen.

Die zweite Pflanzung neben dem Helikopterplatz. Der Schlauch reicht leider nicht ganz, aber Not macht erfinderisch. Im Bild Sophie


Unsere Helfer sind sehr engagiert und viele haben eigenes Werkzeug mitgebracht. So kamen wir wirklich schnell voran, im Bild Helena.



Der jüngste Teilnehmer ist noch kein Jahr alt, der älteste über 70, wir sind also sehr divers. 
Im Bild Marilou und Christina, die Initiantinnen mit Helena.